Édouard Louis – Im Herzen der Gewalt

Im Herzen der Gewalt

Édouard Louis bietet seinen Lesern mit Im Herzen der Gewalt einen tiefen Einblick in seine Gedanken- und Gefühlswelt. Ein autobiografischer Roman über Gewalt und die Macht der Worte

Der Weihnachtsabend in Paris: Auf dem Place de la République begegnet Édouard auf dem Weg nach Hause einem jungen Mann. Eigentlich will er sich nicht aufhalten lassen und in ein Gespräch verwickeln lassen, doch der Fremde übt eine starke Anziehung auf ihn aus.

Kanae Minato – Geständnisse

Kanae-Minato-Geständnisse

Unfall oder Mord? In ihrem düsteren Roman Geständnisse widmet sich Kanae Minato den Themen Selbstjustiz und Rache, als eine Klasse mit dem plötzlichen Tod der kleinen Tochter der Lehrerin konfrontiert wird.

Die vierjährige Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Yūko Moriguchi wird eines Tages ertrunken im Schulschwimmbad aufgefunden. Nach einer kurzen Auszeit kehrt Moriguchi an ihre Schule zurück und beginnt, ihren Schülern von dem Tag des Unfalls zu erzählen, von ihrem schrecklichen Verdacht und ihrem eigenen, kleinen Geheimnis. Damit ändert sich das Leben von einigen Schülern schlagartig. Plötzlich stehen noch mehr Menschenleben auf dem Spiel.

lit.RUHR – Internationales Literaturfest im Ruhrgebiet

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„Die Literatur ist für die Menschheit das, was Träume für den Einzelnen sind“, sagte Isabel Allende.

Vom 04. bis zum 08. Oktober findet im Ruhrgebiet das internationale Literaturfest lit.RUHR statt.
In Essen, Dortmund, Bochum und Duisburg werden ganztägig Lesungen für Erwachsene, Kinder und Jugendliche gehalten.

Philip Roth – Verschwörung gegen Amerika

Verschwörung gegen Amerika

Philip Roths Verschwörung gegen Amerika beschäftigt sich mit der Frage „Was wäre, wenn…?“, am Ende verliert der Roman aber den Mut.

Bei den Präsidentschaftswahlen 1940 verbucht Charles Lindbergh einen eindeutigen Sieg gegen Franklin D. Roosevelt. Lindbergh, der bereits von Hitler mit einem Orden geehrt wurde, schließt mit den Nationalsozialisten einen Nichtangriffspakt. Währenddessen hat der siebenjährige jüdische Junge Philip Roth in Newark Alpträume und muss die Ohnmacht seines Vaters gegenüber dem politischen Geschehen erleben.

Mariana Leky – Was man von hier aus sehen kann

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Ein Okapi als Todesbote: Was schon der Klappentext an Skurrilität verspricht, kann Mariana Lekys Roman Was man von hier aus sehen kann mühelos entfalten. Ein eigenartiges Buch über das Leben und den Tod, über Beständigkeit und verpasste Gelegenheiten, voller Charme, Witz und rührenden Momenten.

Wenn Selma von einem Okapi träumt, nimmt sich das ganze Dorf im Westerwald in Acht: Innerhalb der nächsten 28 Stunden stirbt ein Mensch. Grund genug für alle Bewohner, schnell noch einmal alles zu sagen, was noch gesagt werden muss, oder auch alle gefährlichen Wahrheiten für immer zu beseitigen.

Tomas Espedal – Wider die Kunst

Wider die Kunst

Vom Schmerz und vom Schreiben: Tomas Espedals Wider die Kunst ist ein weiterer Beweis für das außerordentliche Können des norwegischen Schriftstellers

Das Leben des norwegischen Autors Tomas Espedal wird von zwei Schicksalsschlägen erschüttert: Zuerst stirbt seine Mutter und kurz darauf seine Frau Agnete. Er bleibt allein mit der Tochter zurück und versucht eine neue Art zu leben.

John Gwynne – Macht. Die Getreuen und Gefallenen

Macht

John Gwynnes Macht ist zwar kein originelles Fantasy-Debüt, aber der Autor schafft aus den bekannten Versatzstücken eine spannende Handlung um alte Prophezeiungen, Kriege, Intrigen und Götter.

Die Verfemten Lande waren einst das Reich der Giganten. Nach dem Krieg mit den Menschen sind kaum noch Giganten übrig und die Welt hat sich verändert. Einzig ihre zahlreiche Bauwerke zeugen noch von ihrem Dasein. Doch als alte Legenden und Mythen wieder erwachen, werden mit ihnen auch die Giganten zahlreicher und mutiger. Steine weinen Blut und eine alte Prophezeiung verkündet die Rückkehr der Götter.

Annie Proulx – Aus hartem Holz

AushartemHolz

Nach jahrelanger Arbeit ist mit Aus hartem Holz der neue Roman von Annie Proulx erschienen. Die Autorin erzählt von der Zerstörung der Natur und der menschlichen Gier.

Neufrankreich im Jahr 1693: Als die beiden Franzosen René Sel und Charles Duquet hier landen, sind sie beeindruckt von der wilden Natur, den riesigen Bäumen und undurchdringlichen Wäldern.

Amélie Nothomb – Der japanische Verlobte

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Amélie Nothomb erzählt mit viel Witz und Ironie aber auch der nötigen Ernsthaftigkeit über ihre Zeit in Japan und ihre Beziehung zu ihrem ersten und einzigen Sprachschüler. Der japanische Verlobte ist eine absolute Leseempfehlung!

Mit Anfang zwanzig kehrt Amélie nach Japan zurück, um die Sprache wieder besser zu lernen. Der einfachste Weg für sie scheint es zu sein, Französisch zu unterrichten.

Lateinamerika – 10 Autoren, 10 Bücher

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Der Sommer war noch gar nicht wirklich da, ist aber schon wieder weg. Seit Wochen fühlt es sich eher nach September und Oktober an als nach Juli und August. Die Pullover liegen ständig griffbereit, die Kleider und kurzen Hosen ganz tief hinten im Schrank. Der Urlaub ist schon vorbei? Oder ihr fahrt dieses Jahr gar nicht mehr weg? Kein Grund für Trübsal und Schlecht-Wetter-Blues.

Wir haben für euch 10 Bücher von 10 verschiedenen lateinamerikanischen Autoren zusammengestellt, die euch von eurem Sofa unter der Wolldecke hinfort in ihre kleinen, vor Hitze flirrenden Bergdörfer entführen können, und das alles gleich auf der ersten Seite.