Mit The Unworthy setzt Agustina Bazterrica ihre literarische Auseinandersetzung mit Gewalt und Entmenschlichung fort. Der Roman liest sich wie eine Verdichtung: knapp, radikal, ohne erklärende Umwege – und gerade darin so eindringlich.
Zugegeben: Bevor ich mit The Unworthy begonnen habe, dachte ich zunächst, es handle sich um den nächsten Report der Magd-Abklatsch. Eine zerstörte Welt, unterdrückte Frauen, religiöse Strukturen – das klang vertraut. Doch Bazterricas Roman ist düsterer, brutaler, kompromissloser – und in vielerlei Hinsicht ganz anders. Wo Atwood analysiert, schlägt Bazterrica zu. Wo andere erklären, lässt sie aushalten.










