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Félix Francisco Casanova – Heute ist mein letzter Tag lebendig (hoffentlich)

Heute ist mein letzter Tag lebendig (hoffentlich) ist der erste, einzige und wirklich gelungene Roman des in jungen Jahren verstorbenen Schriftstellers Félix Francisco Casanova. Mein Verstand ist die ersoffene Kakerlake im Schleim meines Wahns. Bernardo ist erst fünfundzwanzig und doch schon des Lebens überdrüssig. Mehrmals versuchte er bisher, sich umzubringen, doch jeder Versuch scheiterte. Er…

Anna Burns – Milchmann

Zwischen Emanzipationsgeschichte und politischem Roman: Milchmann von Anna Burns wurde völlig verdient ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr erhielt der nordirische Autorin Anna Burns den Man Booker Prize für ihren Roman Milkman, der nun endlich unter dem Titel Milchmann in deutscher Übersetzung erschienen ist. Angesiedelt zur Zeit der „Troubles“ in einem namenlosen Vorort, wird die 18-jährige Erzählerin…

Monatsrückblick: gelesen im Januar

Der Januar ging unheimlich schnell vorüber – dafür haben wir in diesem Monat aber gar nicht so wenige Bücher gelesen. Waren drei von ihnen eher durchschnittlich, konnten andere uns umso mehr begeistern. Wolfgang Herrndorf – Arbeit und Struktur Im Februar 2010 erfährt der Autor Wolfgang Herrndorf, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt. Die Diagnose…

Fuminori Nakamura – Der Revolver

Fuminori Nakamuras Roman Der Revolver erzählt faszinierend abgeklärt von der Besessenheit einer Schusswaffe. Nishikawa, ein unscheinbarer Student, findet eines Abends im strömenden Regen eine Leiche. War es Mord? Oder Suizid? Obwohl er weiß, dass er den Tatort verfälscht und so nicht nur in die Ermittlungen eingreift, sondern auch zu einem potenziellen Verdächtigen wird, nimmt Nishikawa…

Marieke Lucas Rijneveld – Was man sät

Beeindruckendes Porträt einer zerstörten Jugend: Marieke Lucas Rijnevelds Debütroman Was man sät verstört beim Lesen. Als die zwölfjährige Jas vor Weihnachten bemerkt, dass ihr Vater ihr Kaninchen mästet, betet sie zu Gott, er solle lieber ihren Bruder als das Kaninchen zu sich holen. Noch am selben Tag ertrinkt ihr Bruder. Für die Familie steht fest,…

Rückblick: Lesemonat November

Nachdem wir unseren Monatsrückblick im Oktober haben ausfallen lassen, melden wir uns nun mit unserem Lesemonat November zurück – eine überschaubare Anzahl von fünf Büchern konnten wir beenden. Welche das waren und wie sie uns gefallen haben, erfahrt ihr im Folgenden. BelletristikFantasyKurzgeschichtenLiteraturMonatsrückblickRoman

Tad Williams – Die Hexenholzkrone

Wiedersehen mit Osten Ard: Tad Williams gelingt mit Die Hexenholzkrone eine nostalgische Rückkehr, der allerdings die Neuerungen fehlen. In der Welt von Osten Ard sind 30 Jahre seit den Ereignissen aus Der Engelsturm vergangen. Simon und Miriamel herrschen als Königspaar. Nach Jahren des Friedens droht nun erneut Gefahr. Die HexenholzkroneFantasyLesenLiteraturRezensionRomanTad Williams

Karina Sainz Borgo – Nacht in Caracas

Karina Sainz Borgo siedelt ihren gelungenen Debütroman Nacht in Caracas in ihrer alten Heimat Venezuela an. Nachdem Adelaida ihre Mutter beerdigt hat, gibt es nichts mehr, das sie in dem Land hält. Gewalt, Misswirtschaft und schlechte Versorgung prägen den Alltag. Kurz nach der Beerdigung wird sie aus ihrer Wohnung vertrieben. BuchKarina Sainz BorgoLiteraturNacht in CaracasRezensionRoman