Irische Literatur

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Irland ist eines der Länder, die gerne schnell übersehen werden. Die Leute zieht es in die schottischen Highlands oder an die englische Küste und auch bei bekannten englischsprachigen Autoren denkt man zunächst eher an amerikanische oder britische Schriftsteller. Dabei hat Irland sowohl für Reisende als auch für Literaturliebhaber einiges zu bieten. Wir möchten euch heute ein paar irische Autoren und ihre Werke vorstellen.

Sebastian Barry – Mein fernes, fremdes Land

Wie es wohl klingen mag, wenn einer Neunundachtzigjährigen das Herz bricht? Leise und zart, vermutet die Irin Lilly Bere. Viele Herausforderungen hat sie gemeistert, seit sie als junge Frau vor der IRA nach Amerika fliehen musste. Continue reading „Irische Literatur“

6 Literarische Highlights im Herbst

Die Verlage haben ihre Herbstprogramme veröffentlicht – und da sind einige spannende Bücher, die auf uns warten. Sechs Highlights aus den Vorschauen möchten wir euch hier vorstellen.

 

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Jorge Barón Biza – Die Wüste und ihre Samen

Kurz bevor er Selbstmord beging, verwandelte Jorge Barón Biza die Katastrophe im Zentrum seines Lebens in ein literarisches Meisterwerk. In Die Wüste und ihr Samen beschwört er einen radikalen Formverlust. Dieser Roman führt in eine Sphäre, in der Linien, Konturen, Grenzen keinen Halt mehr geben und vom Menschsein nichts bleibt als ein Schwindel. Continue reading „6 Literarische Highlights im Herbst“

#WomeninSciFi – Ann Leckies „Die Maschinen“

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Einige von euch werden es sicherlich schon mitbekommen haben, dass Sabine vom Blog bingereader.org vor einiger Zeit für das Jahr 2018 das Thema „Women in SciFi“ ausgerufen hat. Wie sie darauf gekommen ist und worum es sich dabei genau handelt, erfahrt ihr hier. Wir möchten jedem von euch Sabines Blog und auch ihre Aktion „Women in SciFi“ mit Nachdruck empfehlen. Continue reading „#WomeninSciFi – Ann Leckies „Die Maschinen““

Zitat des Tages: aus Carlos Ruiz Zafóns „Das Spiel des Engels“

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Ein Schriftsteller vergisst nie, wann er zum ersten Mal für eine Geschichte ein paar Münzen oder Lob empfangen hat. Er vergisst nie, wann er zum ersten Mal das süße Gift der Eitelkeit im Blut gespürt und geglaubt hat, wenn er nur seine Talentlosigkeit vor den anderen geheim halten könne, werde ihm der Traum von der Literatur ein Dach über dem Kopf, eine warme Mahlzeit am Ende des Tages und schließlich das Heißersehnte verschaffen: seinen Namen auf ein paar kläglichen Blättern gedruckt zu sehen, die ihn mit Gewissheit überleben werden. Ein Schriftsteller ist dazu verdammt, immer wieder an diesen Moment zu denken, denn wenn es so weit ist, ist er bereits verloren, und seine Seele kennt ihren Preis.

Carlos Ruiz Zafón, „Das Spiel des Engels“

Monatsrückblick: Unsere Bücher im Februar

Monatsrückblick BÜcher im Februar 2018

Zum allerersten Mal in drei Jahren (unser Blog hatte tatsächlich am Donnerstag Geburtstag!) präsentieren wir euch unseren Monatsrückblick. Der Februar war ziemlich abwechslungsreich, insgesamt zwölf Bücher haben wir gelesen, eines davon abgebrochen. Welche Bücher uns überzeugen konnten und welche nicht, erfahrt ihr im Folgenden. Continue reading „Monatsrückblick: Unsere Bücher im Februar“