Marlon James – Schwarzer Leopard, roter Wolf

Marlon James Schwarzer Leopard Roter Wolf Rezension

Voller Gewalt und auf afrikanischen Mythen basierend: Schwarzer Leopard, roter Wolf von Marlon James ist ein außergewöhnlicher Fantasy-Roman.

Sucher ist ein Jäger mit besonderem Sinn: Er kann über weite Distanzen riechen und eine Witterung verfolgen. Als Teil einer Gruppe von Söldnern ist es seine Aufgabe, einen Jungen zu finden, der seit Jahren ohne jede Spur verschwunden ist.

Zitat des Tages: Aus Hermann Hesses „Der Steppenwolf“

Zitat Hermann Hesse Der Steppenwolf

„Dein Leben wird auch dadurch nicht flach und dumm, wenn du weißt, daß dein Kampf erfolglos sein wird. Es ist viel flacher, wenn du für etwas Gutes und Ideales kämpfst und nun meinst, du müssest es auch erreichen. Sind denn Ideale zum Erreichen da? Leben wir denn, wir Menschen, um den Tod abzuschaffen? Nein, wir leben, um ihn zu fürchten und dann wieder zu lieben, und gerade seinetwegen glüht das bißchen Leben manchmal eine Stunde lang so schön.“

Hermann Hesse, „Der Steppenwolf“.

Indiebookday 2020 – acht großartige Bücher aus unabhängigen Verlagen

Indiebookday 2020 Empfehlungen Bücher aus unabhängigen Verlagen

Heute ist Indiebookday!

Seit 2013 besteht dieser Tag, der zunächst in Deutschland großen Anklang fand und sich später auch auf weitere Länder wie die Niederlande, Großbritannien, Portugal, Italien und Brasilien ausweitete. Er ist dazu da, den kleinen, unabhängigen Verlagen mehr Aufmerksamkeit zu schenken, in ihren Programmen zu stöbern und in ihre Bücher reinzulesen. Zu diesem Anlass möchten wir euch im Folgenden acht Bücher und ihre Verlage ans Herz legen – denn gerade in Zeiten wie diesen benötigen sie jede Unterstützung, die sie bekommen können.

Félix Francisco Casanova – Heute ist mein letzter Tag lebendig (hoffentlich)

Félix Francisco Casanova Heute ist mein letzter Tag lebendig (hoffentlich) Rezension

Heute ist mein letzter Tag lebendig (hoffentlich) ist der erste, einzige und wirklich gelungene Roman des in jungen Jahren verstorbenen Schriftstellers Félix Francisco Casanova.

Mein Verstand ist die ersoffene Kakerlake im Schleim meines Wahns.

Bernardo ist erst fünfundzwanzig und doch schon des Lebens überdrüssig. Mehrmals versuchte er bisher, sich umzubringen, doch jeder Versuch scheiterte. Er kann einfach nicht sterben.

Kurz und knackig: everyone’s a aliebn when ur a aliebn too (Jomny Sun)

Jomny Sun eveyone's a aliebn when ur a aliebn too Rezension

In Jomny Suns Comic everyone’s a aliebn when ur a aliebn too wird das kleine Alien Jomny von seinen Artgenossen zur Erde entsandt, um dort die Spezies Mensch zu erforschen. Er trifft auf alle möglichen Erdenbewohner, nur nicht auf Menschen. Für ihn sind trotzdem alle „humabns“: Bäume, Bären, Eier, Otter, Bienen und auch der Yeti.

Michael Ende – Die unendliche Geschichte

Michael Ende Die unendliche Geschichte Rezension

Michael Endes Die unendliche Geschichte, zurecht ein moderner phantastischer Klassiker, wird in der Jubiläumsausgabe durch wunderschöne Illustrationen von Sebastian Meschenmoser ergänzt.

Wer niemals offen oder im Geheimen bitterliche Tränen vergossen hat, weil eine wunderbare Geschichte zu Ende ging und man Abschied nehmen musste von den Gestalten, mit denen man gemeinsam so viele Abenteuer erlebt hatte, die man liebte und bewunderte, um die man gebangt und für die man gehofft hatte und ohne deren Gesellschaft einem das Leben leer und sinnlos schien – Wer nichts von alledem aus eigener Erfahrung kennt, nun, der wird wahrscheinlich nicht begreifen können, was Bastian jetzt tat.

Anna Burns – Milchmann

Rezension Anna Burns Milchmann Roman

Zwischen Emanzipationsgeschichte und politischem Roman: Milchmann von Anna Burns wurde völlig verdient ausgezeichnet.

Im vergangenen Jahr erhielt der nordirische Autorin Anna Burns den Man Booker Prize für ihren Roman Milkman, der nun endlich unter dem Titel Milchmann in deutscher Übersetzung erschienen ist. Angesiedelt zur Zeit der „Troubles“ in einem namenlosen Vorort, wird die 18-jährige Erzählerin von einem älteren verheirateten Mann bedrängt, der unter dem Spitznamen „Milkman“ bekannt ist.

Monatsrückblick: gelesen im Februar

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Im Februar haben uns einige großartige Bücher begleitet, die wir euch im Folgenden nahe legen wollen.

Félix Francisco Casanova – Heute ist mein letzter Tag lebendig (hoffentlich)

Die Geschichte begleitet Bernardo, der schon mehrfach versucht hat, sich umzubringen, aber scheinbar unsterblich ist. Dabei möchte er doch so gerne endlich diese schreckliche Welt verlassen! Immer mehr verliert er den Bezug zur Realität; Traum, Rausch und Wirklichkeit vermischen sich und wirken, zugegebenermaßen, manchmal recht verwirrend – und oftmals verstörend.

Cormac McCarthy – Kein Land für alte Männer

Rezension Cormac McCarthy Kein Land für alte Männer Roman

Düster und voller Gewalt: Cormac McCarthy setzt sich in Kein Land für alte Männer erneut mit der Dunkelheit auseinander.

In der texanischen Wüste stößt der Jäger Llewelyn auf ein Blutbad, das Resultat eines gescheiterten Drogendeals. Er findet zerschossene Pick-ups, Leichen und am Ende einer Blutspur entdeckt er einen Koffer mit über 2 Millionen Dollar.

Julia Armfield – Salt Slow

Rezension Julia Armfield Salt Slow Kurzgeschichten

In neun wundervoll bizarren Erzählungen lässt die literarische Newcomerin Julia Armfield in Salt Slow magischen Realismus und Horror miteinander verschmelzen.

Neun Kurzgeschichten, neun Protagonistinnen: Julia Armfield beleuchtet alltägliche und nachempfindbare Themen wie Veränderung, Liebe, Tod, Zweifel, Erwachsenwerden und Trauer in völlig ungewohnten Szenarien.