Imani Thompsons Debütroman Honey ist böse, witzig und deutlich unbequemer, als die Prämisse zunächst vermuten lässt.
Yrsa promoviert in Cambridge und steckt fest. Ihre Dissertation beschäftigt sich mit Afropessimismus, doch ihre Forschung kommt nicht voran. Gleichzeitig ist sie zunehmend frustriert von der Universität, ihren Student:innen und den Männern um sie herum.
Als ihre beste Freundin Nina ihr erzählt, dass ihr Professor eine Affäre mit ihr hatte und außerdem ihre Forschung für sich beansprucht hat, ist Yrsa wütend. Wenig später begegnet sie dem Professor zufällig. Eigentlich will sie ihm nur einen Denkzettel verpassen und sorgt dafür, dass eine Biene in seiner San-Pellegrino-Flasche landet. Womit sie nicht gerechnet hat: dass er an seiner Allergie stirbt. Oder dieses absolute Hochgefühl, wenn man plötzlich Macht über Leben und Tod hat.










