George Saunders – Fuchs 8

Rezension George Saunders Fuchs 8

Ein absolut hinreißendes Buch, das Leser jeden Alters begeistern dürfte: George Saunders‘ Fuchs 8 glänzt durch Originalität und fantastische Illustrationen.

Fuchs 8, ein Tagträumer seinesgleichen, der die Menschensprache erlernt hat, versucht, seiner Gruppe zu helfen. In dem Waldstück, in dem sie leben, rücken plötzlich LKWs an, um eine Shopping-Mall zu errichten. Die Füchse werden ihrer Nahrung und ihrer Heimat beraubt, werden immer schwächer und verlieren all ihre Hoffnung. Doch Fuchs 8 gibt nicht auf und macht sich mit seinem besten Freund, Fuchs 7, auf den Weg zur Mall, um Essen für ihre Gruppe aufzutreiben und vielleicht auch einen neuen Lebensraum zu finden.

Kurz und knackig: Das Leben und das Schreiben (Stephen King)

Rezension Stephen King Das Leben und das Schreiben

Stephen King veröffentlichte als Jugendlicher seine ersten Kurzgeschichten in Magazinen, sein Debütroman Carrie (1973) folgte Mitte Zwanzig. Heute zählt er zu den erfolgreichsten Autoren der Welt. Wie er dorthin gelangte und wie er seine Bestseller verfasst, erklärt er in seinem Buch Das Leben und das Schreiben.

Ocean Vuong – Auf Erden sind wir kurz grandios

Ocean Vuong Auf Erden sind wir kurz grandios Rezension

Ein sprachlich beeindruckendes Debüt, das seinen Titel nur allzu wörtlich nimmt: Ocean Vuongs Auf Erden sind wir kurz grandios ist genau das, wirklich ganz schön grandios.

Do you remember the happiest day of your life? What about the saddest? Do you ever wonder if sadness and happiness can be combined, to make a deep purple feeling, not good, not bad, but remarkable simply because you didn’t have to live on one side or the other?

20 Bücher für 2020

2020 20 Bücher

Frohes neues Jahr!

Wir halten zwar nichts von den klassischen Neujahrsvorsätzen, haben uns aber mittlerweile angewöhnt, uns zum Beginn eines neuen Jahres Bücher rauszusuchen, die wir in den folgenden Monaten gerne lesen würden. Daran halten wir uns natürlich nicht immer akkurat, aber diese Liste kann auch im Laufe des Jahres als Inspiration dienen, wenn wir einmal nicht wissen, was wir als nächstes lesen sollen.

Andrzej Sapkowski – Das Erbe der Elfen (Der Hexer 1)

Andrzej Sapkowski Das Erbe der Elfen Der Hexer The Witcher

Fantasy für Erwachsene: Andrzej Sapkowski hat mit Das Erbe der Elfen eine düstere Welt erschaffen, in der auch Themen wie Fremdenfeindlichkeit verarbeitet werden.

Nach dem brutalen Überfall auf Cintra wird die Thronerbin Cirilla vermisst. Der Hexer Geralt hat sie an einen verborgenen Ort, den Stammsitz der Hexer, gebracht, um sie dort auszubilden.

6 kurze Bücher für einen gemütlichen Lesetag

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Hallo Winter, hallo Gemütlichkeit!
Jetzt, wo die Weihnachtsferien vor der Tür stehen und endlich ein paar freie Tage auf uns alle warten, ist endlich wieder mehr Zeit zum Lesen vorhanden. Auch wenn es schön ist, es sich mit einem dicken Schmöker auf dem Sofa bequem zu machen, geht doch nichts über das Gefühl, ein Buch in einem Ruck durchzulesen. Wir stellen euch im Folgenden sechs Bücher vor, die sowohl kurz als auch mitreißend genug sind, um sie an einem einzigen Tag zu verschlingen.

Zitat des Tages: Aus Haruki Murakamis „Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede“

Zitat Haruki Murakami Wovon ich rede wenn ich vom Laufen rede

Im Beruf des Schriftstellers gibt es – zumindest was mich betrifft – weder Sieg noch Niederlage. Verkaufszahlen, Literaturpreise oder Kritikerlob sind vielleicht äußere Zeichen des schriftstellerischen Erfolges, aber nichts davon zählt. Entscheidend ist nur, ob das Geschriebene das Ziel erreicht, das man sich als Autor gesetzt hat. Dieser Anspruch duldet keine Ausreden. Vielleicht kann man andere mit einer passenden Erklärung beschwichtigen, aber das eigene Herz lässt sich nicht betrügen. In dieser Hinsicht hat ein Roman eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Marathonlauf. Die Motivation eines Schriftstellers liegt in ihm selbst, und er sollte keine Bestätigung durch Äußerlichkeiten anstreben oder sich an äußeren Maßstäben messen.

Haruki Murakami, „Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede“.

Marieke Lucas Rijneveld – Was man sät

Marieke Lucas Rijneveld Was man sät Rezension

Beeindruckendes Porträt einer zerstörten Jugend: Marieke Lucas Rijnevelds Debütroman Was man sät verstört beim Lesen.

Als die zwölfjährige Jas vor Weihnachten bemerkt, dass ihr Vater ihr Kaninchen mästet, betet sie zu Gott, er solle lieber ihren Bruder als das Kaninchen zu sich holen. Noch am selben Tag ertrinkt ihr Bruder. Für die Familie steht fest, dass es eine Strafe Gottes ist und jeder macht sich selbst Vorwürfe.