
Hundesohn ist kein Buch, das man einfach nur liest. Mit seinem unnachgiebigen, lyrischen Takt treibt es uns durch die Straßen Berlins und die Erinnerungen an Adana.
In seinem preisgekrönten Debütroman (ZDF-aspekte-Literaturpreis 2025) entwirft Ozan Zakariya Keskinkılıç ein Porträt seines Protagonisten Zeko, das sich einer klassischen, linearen Erzählweise konsequent verweigert. Wir begleiten Zeko durch ein fragmentarisches, oft tastendes Erzählen: durch Berlin, durch flüchtige Begegnungen und schmerzhafte Abwesenheiten.
Ich habe mich gefragt, ob Baba deshalb nur von der harten Arbeit sprach, ob seine Zunge deshalb immer nach Maschine roch. Ob Baba deshalb so wenig über seine Gefühle sprach, weil Langenscheidt es ihm nicht beigebracht hat.









