Matt Haig – The Midnight Library

Matt Haig The Midnight Library Rezension

Matt Haig gehen seine kreativen Ideen anscheinend nie aus: The Midnight Library ist ein weiterer melancholischer, amüsanter und herzerwärmender Roman über das Leben.

„Sometimes the only way to learn is to live.“

Was wäre, wenn du kurz bevor du stirbst in ein Zwischenreich kommst? Und wenn dies eine große Bibliothek ist, voller ungelesener Bücher? Und jedes dieser Bücher eines deiner potenziellen Leben enthält?

F. Scott Fitzgerald – Der große Gatsby

F. Scott Fitzgerald Der große Gatsby Zitat

F. Scott Fitzgeralds Der große Gatsby, ein Klassiker der Weltliteratur, ist ein intensiver und sprachlich herausragender Roman über die oberflächliche Gesellschaft der 20er Jahre und den Schmerz des Loslassens.

„Wissen Sie, ich befinde mich meist unter Fremden, weil ich mich mal hierhin, mal dorthin treiben lasse, um die traurigen Dinge zu vergessen, die mir passiert sind.“

Unser Erzähler ist Nick Carraway, ein 30-Jähriger aus reichem Hause, der aktuell auf Long Island lebt. Sein Nachbar ist der berühmt-berüchtigte Jay Gatsby. Jeder kennt ihn, doch keiner weiß mit absoluter Sicherheit irgendetwas über ihn. Er habe jemanden umgebracht, sagen einige.

Joseph Fink & Jeffrey Cranor – Willkommen in Night Vale

Joseph Fink & Jeffrey Cranor Willkommen in Night Vale Rezension

Welcome to Night Vale (auch auf Deutsch erhältlich: Willkommen in Night Vale) basiert auf dem gleichnamigen wunder-vollen Podcast von Joseph Fink und Jeffrey Cranor.

„Okay, we’ll find another way,“ Jackie said.
„There is no other way.“
[…]“This is Night Vale. Our mayor once led an army of masked warriors from another dimension through magic doors to defeat an army of smiling blood-covered office workers. There is definitely, definitely another way.“

Zitat des Tages: Aus F. Scott Fitzgeralds „Der große Gatsby“

F. Scott Fitzgerald Der große Gatsby Zitat

Und als ich da grübelnd auf der alten, unbekannten Welt saß, dachte ich an Gatsbys Staunen, als er zum ersten Mal das grüne Licht am Ende von Daisys Steg sah. Er war einen weiten Weg zu diesem blauen Rasen gekommen und sein Traum muss ihm zum Greifen nahe erschienen sein. Er wusste nicht, dass er damals schon hinter ihm lag, irgendwo in der Vergessenheit jenseits der großen Stadt, wo die dunklen Felder der Republik sich unter dem Nachthimmel ausbreiteten. Gatsby glaubte an das grüne Licht, an die orgiastische Zukunft, die Jahr für Jahr vor uns zurückweicht. Sie ist uns bisher versagt geblieben, aber das macht nichts: Morgen werden wir schneller rennen und unsere Arme weiter ausstrecken, bis eines schönen Tages –

So kämpfen wir uns voran wie Schiffe gegen die Strömung, unaufhörlich zurück ins Vergangene getrieben.

F. Scott Fitzgerald, „Der große Gatsby“.

Nicolas Mathieu – Wie später ihre Kinder

Nicolas Mathieu Wie später ihre Kinder Rezension

Über das Leben abgehängter Jugendlicher in der französischen Provinz: Wie später ihre Kinder von Nicolas Mathieu ist ein fesselnder Roman und erhielt verdientermaßen den Prix Goncourt.

Wie später ihre Kinder begleitet über vier Sommer, zwischen 1992 und Smells Like Teen Spirit, bis 1998 und der Fußballweltmeistermeisterschaft, Anthony, Hacine und ihre Freunde. Sie werden groß in einer Welt, die ihnen kaum noch etwas zu bieten hat.

George Saunders – Zehnter Dezember

George Saunders Zehnter Dezember Stories Rezension

Zehn meist abstruse Szenarien, zehn mal genial erzählt: George Saunders Erzählband Zehnter Dezember schockiert aufs Herrlichste.

Ob White Trash, eine Mittelschicht-Familie mit Aufstiegswünschen, die Kapitalisierung von Gefühlen oder der einsame, verquere Außenseiter, der aus der Kontrolle seiner Eltern ausbricht: George Saunders in Zehnter Dezember versammelte Kurzgeschichten erzählen aus der Mitte der modernen amerikanischen Gesellschaft heraus.

Sally Rooney – Normale Menschen

Sally Rooney Normale Menschen RezensionSally Rooneys neuster Roman Normale Menschen liest sich wie eine optimierte Version ihres Erstlings – und überzeugt auf ganzer Länge.

[Werbung: Kooperation mit dem Luchterhand Verlag]

Marianne und Connell leben in einer Kleinstadt in der Nähe von Sligo an der irischen Westküste. Sie gehen in eine Klasse, doch haben eigentlich nichts miteinander zu tun. Mariannes Eltern sind wohlhabend und sie ist eine völlige Außenseiterin, Connell ist beliebt und sportlich – und seine Mutter putzt für Mariannes Familie. Obwohl sie sich in der Schule meiden, nähern sich die beiden in Mariannes Haus an, bis es zu einer geheimen Affäre kommt. Über mehrere Jahre hinweg sind Marianne und Connell zusammen, wieder getrennt, schlafen miteinander und versuchen, ihre Freundschaft aufrecht zu erhalten.

Monatsrückblick: gelesen im Juli

gelesene Bücher Juli 2020

Nachdem wir den letzten Monatsrückblick einfach mal faul übersprungen haben (drei Bücher waren aber auch kaum genug, um einen ganzen Beitrag zu füllen), wollen wir unsere Juli-Lektüre nun wieder mit euch teilen. Insgesamt hatten wir einen ganz guten Lesemonat mit einem klaren Highlight aus der Kategorie Sachbuch!

Cho Nam-joo – Kim Jiyoung, Born 1982

Kim Jiyoung ist Anfang 30, frisch verheiratet und gerade Mutter geworden – und verliert vor lauter Selbstaufgabe langsam den Verstand.