
Ein puritanisches Dorf, ein uraltes Wesen im Wald und eine Frau, die aufhört, sich zu entschuldigen: Slewfoot ist düsterer Folk Horror mit klarer Botschaft und viel Lust an der Eskalation.
Brom verlegt seinen Roman ins puritanische Neuengland des 17. Jahrhunderts. Im Zentrum steht Abitha, eine junge Frau, die nach dem Tod ihres Mannes mittellos und isoliert zurückbleibt. In einer streng religiösen Gemeinschaft, in der weibliche Selbstständigkeit ohnehin misstrauisch beäugt wird, gerät sie zunehmend unter Druck: wirtschaftlich, sozial, moralisch. Gleichzeitig erwacht im nahegelegenen Wald ein Wesen, das sich später Slewfoot nennt – eine archaische, gehörnte Gestalt, halb Naturgeist, halb Dämon, die ihre eigene Vergangenheit erst wieder zusammensetzen muss. Die Wege der beiden kreuzen sich, und aus dieser Begegnung entsteht eine Allianz, die für das Dorf und seine rigiden Machtstrukturen zur Bedrohung wird.









