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Kurz und knackig: Die Zeuginnen (Margaret Atwood)

Margaret Atwoods neuster Roman Die Zeuginnen spielt chronologisch nach ihrem Meisterwerk Der Report der Magd – jedoch vor dessen Epilog. Die Leser begleiten drei verschiedene Frauen und lernen durch sie den Staat Gilead, seine Gesellschaft und die Intrigen hinter der Fassade genauer kennen. BelletristikDystopieLiteraturMargaret AtwoodRezensionRoman

Sibylle Berg – GRM

Sybille Berg erzählt mit einem unerbittlichen Blick auf unsere Gegenwart. GRM ist hart, aufrüttelnd und unbedingt lesenswert. Der neue Roman GRM von Sybille Berg beginnt in Rochdale, Großbritannien, in einer nahen Zukunft. Rochdale ist ein Ort, in dem der Neoliberalismus gründlich gearbeitet hat. Die vier Jugendlichen und Protagonisten  Don, Karen, Peter und Hannah haben es…

Fernanda Melchor – Saison der Wirbelstürme

Fernanda Melchors erster ins Deutsche übersetzte Roman Saison der Wirbelstürme porträtiert ein mexikanisches Dorf gefangen in einem Strudel der Gewalt und Trostlosigkeit. In La Matosa, einem fiktiven Dorf nahe der Küste Mexikos, wird eine Hexe umgebracht. Durch verschiedene Figuren wie den drogenabhängigen Luismi, seine Cousine, die unter seinen Eskapaden leidet, oder seine ungewollt schwangere minderjährige…

Monatsrückblick: gelesen im Mai

Im Mai haben wir insgesamt sechs Bücher gelesen. Darunter waren zwei Highlights, aber auch die anderen konnten uns begeistern. Ein sehr erfolgreicher Lesemonat! Tommy Orange – Dort Dort In seinem literarischen Debüt Dort Dort berichtet Tommy Orange aus verschiedenen Perspektiven von einem Powwow in Oakland, einer großen traditionellen Feierlichkeit der Native American Community. Zwölf Figuren…

Nana Kwame Adjei-Brenyah – Friday Black

In zwölf düsteren Erzählungen wirft der amerikanische Autor Nana Kwame Adjei-Brenyah mit seinem Debüt Friday Black einen kritischen Blick auf unsere konsumorientierte, gewaltbereite und rassistische Gesellschaft. Du siehst, wie es die Welt auffrisst, und zweifellos bist du sein Ziel. Es kommt auf dich zugestürmt. Und als es blendend hell ist, bist du ängstlich und demütig.…

James Baldwin – Giovannis Zimmer

Intensiv und immer noch aktuell: Giovannis Zimmer von James Baldwin hat auch Jahre nach seiner Erstveröffentlichung nicht an Bedeutung verloren. Der Amerikaner David lernt im Paris der 50er den Barkeeper Giovanni kennen. Als die beiden eine Affäre beginnen, ist David zwischen Scham und Verlangen gefangen. Nachdem seine Verlobte Hella zurückkehrt, entscheidet er sich, das Verhältnis…

Tommy Orange – Dort dort

Zwölf Geschichten geschickt verwoben durch ein alles veränderndes Ereignis: Tommy Oranges Debüt Dort dort befasst sich mit der Native American Community in Oakland. In Oakland soll zum allerersten Mal ein Powwow stattfinden, eine große Feier der Native American Community, bei der man zusammenkommt, teils von weit her anreist, tanzt, isst, sich zurechtmacht, Traditionen aufrecht erhält…

Victor Jestin – Hitze

Hitze von Victor Jestin führt unmittelbar in die tosende Gefühlswelt eines 17-Jährigen. Der 17-jährige Léonard ist mit seiner Familie im Urlaub auf einem Campingplatz am Meer. In den zwei Wochen hat er kaum Anschluss gefunden, ist genervt von den Fragen der Eltern und der Rekordhitze. In einer der Nächte kurz vor seiner Abreise beobachtet er…

Beard, Gay & Stokowski: Texte zum Thema Feminismus

Mary Beard – Frauen & Macht Mary Beard ist Historikerin und unterrichtet Alte Geschichte an der Cambridge University. Dieses Buch besteht aus zwei Vorträgen, die zeigen, dass sich die patriarchalen Machtstrukturen, in denen wir heute noch leben, schon in der Antike etablierten, indem Frauen zum Schweigen gebracht wurden. BuchtippsFeminismusLiteraturNonfictionRezensionSachbuch