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James Baldwin – Giovannis Zimmer

Intensiv und immer noch aktuell: Giovannis Zimmer von James Baldwin hat auch Jahre nach seiner Erstveröffentlichung nicht an Bedeutung verloren. Der Amerikaner David lernt im Paris der 50er den Barkeeper Giovanni kennen. Als die beiden eine Affäre beginnen, ist David zwischen Scham und Verlangen gefangen. Nachdem seine Verlobte Hella zurückkehrt, entscheidet er sich, das Verhältnis…

Tommy Orange – Dort dort

Zwölf Geschichten geschickt verwoben durch ein alles veränderndes Ereignis: Tommy Oranges Debüt Dort dort befasst sich mit der Native American Community in Oakland. In Oakland soll zum allerersten Mal ein Powwow stattfinden, eine große Feier der Native American Community, bei der man zusammenkommt, teils von weit her anreist, tanzt, isst, sich zurechtmacht, Traditionen aufrecht erhält…

Victor Jestin – Hitze

Hitze von Victor Jestin führt unmittelbar in die tosende Gefühlswelt eines 17-Jährigen. Der 17-jährige Léonard ist mit seiner Familie im Urlaub auf einem Campingplatz am Meer. In den zwei Wochen hat er kaum Anschluss gefunden, ist genervt von den Fragen der Eltern und der Rekordhitze. In einer der Nächte kurz vor seiner Abreise beobachtet er…

Beard, Gay & Stokowski: Texte zum Thema Feminismus

Mary Beard – Frauen & Macht Mary Beard ist Historikerin und unterrichtet Alte Geschichte an der Cambridge University. Dieses Buch besteht aus zwei Vorträgen, die zeigen, dass sich die patriarchalen Machtstrukturen, in denen wir heute noch leben, schon in der Antike etablierten, indem Frauen zum Schweigen gebracht wurden. BuchtippsFeminismusLiteraturNonfictionRezensionSachbuch

Monatsrückblick: gelesen im April

Im April hatten wir recht viel Zeit zum Lesen – und, wie ihr sehen könnt, mehr Lust auf Sachbücher als bisher. Von denen waren zwar nicht alle gleich überzeugend, dafür konnten uns aber vier der fünf Romane begeistern. Margarete Stokowski – Die letzten Tage des Patriarchats In diesem Buch sind 75 Texte versammelt, einige Essays,…

Benjamin Myers – Offene See

Offene See von Benjamin Myers schwelgt in Naturbeschreibungen und erzählt vom Erwachsenwerden, allerdings ohne überraschen zu können. 1946 entschließt sich der junge Robert nach dem Ende der Schule, hinaus in die Natur zu ziehen, bevor er der Familientradition folgen wird, um wie sein Vater und dessen Vorfahren im Bergwerk zu arbeiten. Ort seiner Sehnsucht ist…

Amélie Nothomb – Kosmetik des Bösen

Amélie Nothombs Kosmetik des Bösen ist ein kluger, unterhaltsamer und spannender Dialogroman über das Böse, das sich in uns allen verbirgt. Jérôme Angust sitzt am Flughafen und wartet, denn sein Flieger hat Verspätung. Der Geschäftsreisende möchte einfach nur in Ruhe lesen, bis es endlich weiter geht, doch ein Mann, der sich als Holländer namens Textor…

Peter Keglevic – Wolfsegg

Überladene Handlung, die zur Groteske wird: Peter Keglevics Wolfsegg kann seinen Themen nicht gerecht werden. Die fünfzehnjährige Agnes Walder lebt mit ihren Eltern und Geschwistern in einem Alpental. Nach der Schule möchte sie gerne „Autoschrauber“ werden, stattdessen landet sie bei der „Raika“, der landwirtschaftlichen Genossenschaft. Nach kurzer Zeit wird sie bereits von ihrem Vorgesetzen sexuell…

Monatsrückblick: gelesen im März

Der März war trotz Social Distancing und beschränkter Aktivitäten kein besonders lesestarker Monat. Von den fünf Büchern, die wir beendet haben, konnten uns immerhin drei Autorinnen mit ihren Werken überzeugen. Welche das waren, erfahrt ihr im Folgenden: Peter Keglevic – Wolfsegg Agnes lebt mit ihren Eltern und den beiden Geschwistern in einem Tal, in dem…