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Markus Zusak – Nichts weniger als ein Wunder

Markus Zusak verfolgt in Nichts weniger als ein Wunder einen sehr eigenen Stil, der aber ebenso wenig überzeugen kann, wie die überraschungsarme Handlung. Nachdem ihre Mutter gestorben ist und ihr Vater sie verlassen hat, leben die fünf Dunbar-Brüder alleine und nach ihren ganz eigenen Regeln. Jeder sucht nach einem eigenen Weg, mit der Vergangenheit und…

Gute Titel, schlechte Titel?!

Beim Stöbern in der Buchhandlung oder beim Durchblättern der neuen Verlagsvorschauen fallen bestimmte Romane auf den ersten Blick mehr auf als andere. Sei es, weil uns das Cover anspricht, wir den Autor bereits kennen oder vielleicht viel Positives über ihn gehört und gelesen haben. Ein anderer Grund kann aber auch sein, dass uns der Titel…

Julian Barnes – The Only Story / Die einzige Geschichte

Julian Barnes lotet die Tiefen und das Scheitern einer unerhörten Beziehung aus: The Only Story knüpft an die Klasse von Vom Ende einer Geschichte an. Als der neunzehnjährige Student Paul in den sechziger Jahren während der Ferien nach Hause kommt, überredet ihn seine Mutter, dem örtlichen Tennisclub beizutreten. Dort spielt er zusammen mit der deutlich…

Dennis Lehane – Mystic River

Thriller, Milieustudie und Psychogramm in einem: Dennis Lehane begeistert mit seinem preisgekrönten Roman Mystic River. Dave, Jimmy und Sean kennen sich seit Kindertagen. 25 Jahre später begegnen sich die unterschiedlichen Männer wieder, nachdem Jimmys Tochter Katie ermordet in einem Pak gefunden wurde. Sean arbeitet als Polizist im Ermittlungsteam und ausgerechnet Dave ist  einer der Verdächtigen.…

Gabriel Tallent – Mein Ein und Alles

Zwischen Literatur und Voyeurismus: Gabriel Tallent hat mit seinem Debüt Mein Ein und Alles einen unglaublich schwer verdaulichen Roman geschaffen, der von einem psychopathischen Waffennarren und verdammt viel Gewalt erzählt. Turtle Alveston ist vierzehn Jahre alt und wächst nach dem Tod ihrer Mutter bei ihrem Vater auf. Völlig abgeschieden leben die beiden in einer kleinen…

Guillermo Arriaga – Der Wilde

Ein Werk über das Tier im Menschen: Guillermo Arriagas Roman Der Wilde kann seine Leser lange fesseln, bis die letzten hundert Seiten den Gesamteindruck deutlich schmälern. Juan Guillermo wächst in den späten 60er Jahren in Mexiko-City auf. Niemand ahnt, dass sein Bruder Carlos einer der erfolgreichsten Drogenhändler der Stadt ist. Nachdem Carlos von einer radikalen…

Karl Ove Knausgård – Kämpfen

Mit Kämpfen hat der norwegische Autor seine Reihe beendet und berichtet zum letzten Mal von seinem Leben, seiner Arbeit, seiner Frau, seinen Ängsten und seinen Kindern. Vor allem der essayistische Mittelteil dürfte wohl für gespaltene Meinungen sorgen. Nun ist es also tatsächlich geschafft. Hunderte Seiten intensiver Auseinandersetzung mit sich selbst liegen hinter mir und der…

Christian Kracht – Faserland

Zwischen Misanthropie und Melancholie: Christian Krachts 1995 erschienener Debütroman Faserland ist ein Meilenstein der deutschsprachigen Popliteratur, der auch nach über 20 Jahren noch eine unglaubliche Kraft entfaltet. Deutschland in den 90er-Jahren: Der namenlose Protagonist und Ich-Erzähler reist von Sylt aus einmal quer durch die Bundesrepublik bis in die Schweiz, trifft alte Bekannte, geht auf Partys,…

19 Bücher für 2019

Das neue Jahr hat begonnen und erwartet uns mit unzähligen spannenden Neuerscheinungen und so vielen Büchern der Backlist, dass wir wieder mal gar nicht wissen, wo wir anfangen sollen. Von den 18 Büchern, die wir uns für 2018 vorgenommen hatten, haben wir lediglich 9 geschafft – was uns aber keinesfalls daran gehindert hat, für dieses…