Joshua Ferris – Männer, die sich schlecht benehmen

Joshua Ferris Männer die sich schlecht benehmen Kurzgeschichten Rezension

Joshua Ferris beschäftigt sich in seinen Geschichten kritisch mit Männern und Männlichkeit. Mit Männer, die sich schlecht benehmen hat er kluge und teilweise komische Storys geschrieben.

In der Danksagung von Joshua Ferris Story-Sammlung Männer, die sich schlecht benehmen befindet sich eine kurze Passage, in der er Frauen dankt, die ihn dazu ermutigt haben, seine männlichen Figuren noch negativer darzustellen.

Rückblick: Lesemonat August

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Im August haben wir lediglich sechs Bücher gelesen. Darunter auch je einen Fantasy- und einen Science-Fiction Roman. Hier findet ihr eine kurze Übersicht und eine erste Einschätzung.

Lawrence Osborne – Welch schöne Tiere wir sind

Während die Tage in der Hitze nur langsam vergehen, vertreiben sich Naomi und Sam auf der griechischen Insel Hydra die Zeit. Als sie während eines Spaziergangs einen Fremden treffen, beschließen sie, ihm zu helfen und lösen so eine folgenreiche Kette von Ereignissen aus.

Jetzt neu: Die Büchergilde-Abobox

Büchergilde Abobox No. 0

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Oscar Wilde sagte: „Sich selbst zu überraschen ist, was das Leben lebenswert macht“ – und ab sofort könnt ihr genau das mit der Büchergilde-Abobox tun. Wir durften sie schon einmal genauer unter die Lupe nehmen.

Seit bereits 95 Jahren schenkt die Büchergilde den deutschsprachigen Literaturliebhabern Bücher in exzeptionellem Design. Für all diejenigen, die sich nicht zwischen den wunderschönen Spezial-Ausgaben entscheiden können oder Lust auf eine literarische Wundertüte verspüren, bietet die Buchgemeinschaft ab September die Möglichkeit, sich durch die Büchergilde-Abobox jedes Quartal mit einem literarischen Werk und dazu passenden Goodies überraschen zu lassen.

Vladimir Nabokov – Lolita

Vladimir Nabokov Lolita Rezension

Vladimir Nabokovs Roman Lolita ist ein moderner Klassiker: ein poetisches wie abscheuliches Werk über die verbotene Affäre eines Enddreißigers mit einer kindlichen „Nymphette“.

Humbert Humbert zieht es nach der Trennung seiner Frau in die USA. In der Kleinstadt Ramsdale bezieht er ein Zimmer im Haus der verwitweten Charlotte Haze, die schnell Interesse an dem gutaussehenden Europäer zeigt. Doch Humbert ist vor allem interessiert an Charlottes zwölfjähriger Tochter Dolores – oder wie er sie nennt, Lolita.

John Lanchester – Die Mauer

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John Lanchesters Roman Die Mauer fehlt es an Tiefe, um den Erwartungen gerecht zu werden.

Seit dem großen Wandel wird England vor einer Mauer umgeben, die die Anderen daran hindern soll, in das Land zu gelangen. Alle jungen Menschen müssen ihren Dienst auf der Mauer verrichten und sie gegen Endringlinge verteidigen.

Rückblick: Lesemonat Juli

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Nachdem uns im Juni unsere Masterarbeiten stark im Griff hatten, haben wir es nun geschafft, einen Monatsrückblick für den Juli zu erstellen. Neun Bücher haben wir lesen können, darunter einige Highlights und Enttäuschungen.

Kenzaburo Oe – Stille Tage

Stille Tage ist ein autofiktionaler Roman über das Leben und den Alltag mit einem Kind mit Behinderung. Geschrieben ist das ganze aus der Sicht von Oes Tochter, die sich in der Abwesenheit ihrer Eltern um ihren Bruder I-Ah kümmern muss. Nachdem ich vor einigen Jahren schon mit den ersten 50 Seiten dieses dünnen Romans meine Schwierigkeiten hatte, habe ich es nun noch einmal versucht, bin aber ebenso wenig begeistert wie damals.

Carys Davies – West

Carys Davies West Rezension

Zwischen inhaltlicher Langeweile und sprachlicher Eleganz: Carys Davies West kann nur auf einer Ebene begeistern.

Der Maultierzüchter Cy Bellman aus Pennsylvania verlässt im Jahr 1815 seine Tochter, um in den Westen zu reiten. Grund für die Reise ist ein Artikel, den er in einer Zeitung gelesen hat und der ihm keine Ruhe mehr lässt: dort wurde von Knochenfunden berichtet, die zu riesigen Tieren gehören müssen.

Jimmygate – Janet Cooke und der Rücktritt vom Pulitzerpreis

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Janet Cooke ist mit ihrer erfundenen Reportage „Jimmy’s World“ in die Geschichte des modernen Journalismus eingegangen – allerdings nicht auf positive Weise. Ihr Fall ist zu einem Beispiel geworden, wie Journalisten nicht arbeiten sollten.

Lawrence Osborne – Denen man vergibt

Lawrence Osborne Denen man vergibt Rezension Roman

Ein gekonntes Spiel mit Gegensätzen: Lawrence Osborne lässt in Denen man vergibt unterschiedliche Welten aufeinanderprallen.

Mitten in der marokkanischen Wüste haben Richard und Dally sich ein Zuhause geschaffen, in das sie regelmäßig Freunde und Bekannte zu ausschweifenden Partys einladen. Ein britisches Ehepaar macht sich angetrunken auf den Weg zu dem abgelegenen Anwesen und überfährt auf der Straße einen jungen Fossilienhändler.