#WomeninSciFi – Ann Leckies „Die Maschinen“

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Einige von euch werden es sicherlich schon mitbekommen haben, dass Sabine vom Blog bingereader.org vor einiger Zeit für das Jahr 2018 das Thema „Women in SciFi“ ausgerufen hat. Wie sie darauf gekommen ist und worum es sich dabei genau handelt, erfahrt ihr hier. Wir möchten jedem von euch Sabines Blog und auch ihre Aktion „Women in SciFi“ mit Nachdruck empfehlen.

Monatsrückblick: Unsere Bücher im März

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Frohe Ostern allerseits!

Der März war für uns ein äußerst interessanter Lesemonat. Während die eine grippebedingt auf leichte Kost setzen musste, war der andere mit über 2.000 Seiten High-Fantasy beschäftigt. Hier haben wir für euch einen kleinen Überblick über unsere Lektüre des letzten Monats zusammengestellt.

Arno Geiger – Unter der Drachenwand

Arno Geiger beschäftigt sich in seinem Roman mit dem Leben hinter der Front kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Aus verschiedenen Perspektiven und mithilfe unterschiedlicher Darstellungsmittel (Briefe, Tagebücher) entsteht ein eindrucksvolles Bild des schwierigen Alltags.

Michelle Steinbeck – Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch

Rezension Michelle Steinbeck mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch

Jungschriftstellerin Michelle Steinbeck hat mit ihrem Debütroman Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch ein Stück (alp)traumhaft-surrealistische Prosa jenseits des Mainstreams geschaffen, die deutlich aus der Masse der Neuerscheinungen heraussticht.

Loribeth, eine junge Frau (oder ein Mädchen?) unbekannten Alters kehrt in ihr Elternhaus zurück – die Mutter ist in einer Anstalt, der Vater lange fort und der kleine Bruder feiert exzessiv mit seinen Freunden im Wohnzimmer. Als sie versehentlich ein spielendes Kind mit einem Bügeleisen tötet, steckt sie es kurzerhand in den alten Koffer ihres Vaters, den sie ihm sowieso zurückbringen wollte.

James Baldwin – Von dieser Welt

James Baldwin von dieser Welt Rezension

Lange war die deutsche Fassung von James Baldwins Klassiker Go tell it on the Mountain vergriffen. Jetzt ist der zeitlose Klassiker endlich wieder unter dem Titel Von dieser Welt verfügbar und hat nichts von seiner Sprachmächtigkeit und Aktualität eingebüßt.

Mit der Neuübersetzung seines ersten Werks Go tell it on the Mountain ist nun der Debütroman von James Baldwin auch wieder auf Deutsch erhältlich. Das Buch wurde 1953 erstmals publiziert.

Arno Geiger – Unter der Drachenwand

Arno Geiger Unter der Drachenwand Rezension

Unter der Drachenwand von Arno Geiger erzählt in ruhigen Tönen von den Auswirkungen des Krieges abseits der Kämpfe und dem Ringen darum, das Menschsein zu bewahren.

Der Soldat Veit Kolbe verbringt aufgrund einer Verletzung mehrere Monate am Mondsee. Es ist das Jahr 1944 und der Krieg für Deutschland eigentlich bereits verloren. Doch wie lange dauert es noch, bis wieder Frieden herrscht?

Haruki Murakami – Wenn der Wind singt / Pinball 1973

Rezension Haruki Murakami Wenn der Wind Singt Pinball 1973

Haruki Murakamis zwei frühesten Werke wurden 2015 erstmals auf Deutsch übersetzt und in einem gemeinsamen Band mit dem Titel Wenn der Wind singt / Pinball 1973 veröffentlicht.

Das Buch beginnt mit einem kurzen Vorwort, in welchem Haruki Murakami erklärt, wie er zum Schreiben kam (er entschied es spontan bei einem Baseballspiel), wie die beiden Geschichten Wenn der Wind singt und Pinball 1973 entstanden und was sie für ihn bedeuten.
Wenn der Wind singt begleitet den jungen, namenlosen Protagonisten einige Wochen durch sein Leben als Student im Sommer des Jahres 1970.

Zitat des Tages: aus Carlos Ruiz Zafóns „Das Spiel des Engels“

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Ein Schriftsteller vergisst nie, wann er zum ersten Mal für eine Geschichte ein paar Münzen oder Lob empfangen hat. Er vergisst nie, wann er zum ersten Mal das süße Gift der Eitelkeit im Blut gespürt und geglaubt hat, wenn er nur seine Talentlosigkeit vor den anderen geheim halten könne, werde ihm der Traum von der Literatur ein Dach über dem Kopf, eine warme Mahlzeit am Ende des Tages und schließlich das Heißersehnte verschaffen: seinen Namen auf ein paar kläglichen Blättern gedruckt zu sehen, die ihn mit Gewissheit überleben werden. Ein Schriftsteller ist dazu verdammt, immer wieder an diesen Moment zu denken, denn wenn es so weit ist, ist er bereits verloren, und seine Seele kennt ihren Preis.

Carlos Ruiz Zafón, „Das Spiel des Engels“

Roman Ehrlich – Die fürchterlichen Tage des schrecklichen Grauens

Roman Ehrlich die fürchterlichen Tage des schrecklichen Grauens
Angst ist ein allgemeinmenschliches Gefühl. Die Gründe dafür können je nach Person und Situation unterschiedlich sein: Angst alleine zu sein, Angst vor der Dunkelheit, Angst vor Spinnen, Angst vor dem sozialen Abstieg oder die Angst, bestimmten Personen zu begegnen. Diese Reihe könnte endlos fortgesetzte werden, denn Menschen können sich vor so ziemlich allem ängstigen. Angst ist auch ein bestimmendes Thema im dritten Roman von Roman Ehrlich, der den Titel Die fürchterlichen Tage des schrecklichen Grauens trägt.

Michail Bulgakow – Meister und Margarita

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Buchvorstellung: Mit seiner Neuübersetzung des Klassikers Meister und Margarita bietet Alexander Nitzberg eine neue Lesart des Werkes von Michail Bulgakow an, die versucht, die poetische Seite des Romans hervorzuheben.

Moskau zu Beginn der 1930er Jahre: Gemeinsam mit seinen Gehilfen begibt sich der Teufel in die Stadt und wirbelt die Metropole durcheinander.

Dennis Gastmann – Der vorletzte Samurai

Dennis Gastmann der vorletzte Samurai Rezension Reisebericht Japan

Der Journalist Dennis Gastmann hat mit seiner aktuellen Reiseerzählung Der vorletzte Samurai ein bezauberndes, authentisches und sehr unterhaltsames Porträt Japans aus den Augen eines Gaijins geschaffen.

Dennis Gastmann, Journalist und Autor verschiedener Reisebücher (Mit 80.000 Fragen um die Welt, Gang nach Canossa, Geschlossene Gesellschaft, Atlas der unentdeckten Länder) und seine Ehefrau Natsumi beschließen, ihre Flitterwochen nachzuholen – in Japan, der Heimat von Natsumis Vorfahren.