Buchmesse Spezial: Französische Autoren

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Frankreich, das Land der Dichter und Denk- ach nein, das war ja Deutschland. Dennoch steht unser Nachbar uns in Sachen Literatur keinesfalls nach. Seit dem 12. Jahrhundert werden im französischsprachigem Raum Romane geschrieben. Zu den wohl bekanntesten französischen Autoren gehören unter anderem Victor Hugo (Der Glöckner von Notre-Dame, Die Elenden), Gustave Flaubert (Madame Bovary), Voltaire (Candide), Jean-Paul Satre (Der Ekel, Geschlossene Gesellschaft), Honoré de Balzac (Die Menschliche Komödie) und Marcel Proust (Auf der Suche der Verlorenen Zeit).

Da Frankreich das Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse ist, wollen wir euch ein paar großartige Bücher französischer Autoren vorstellen. Vielleicht habt ihr den ein oder anderen schon gelesen, falls nicht, ist die nahende Buchmesse doch der ideale Anlass, es mal mit einem der Schriftsteller und ihren Werken zu versuchen.

#Buchpassion – Edition Lieblingsautoren

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Das Thema der diesjährigen Buchpassion lautet Lieblingsautor. Buchpassion, von Janine (Kapri-ziös) ins Leben gerufen, fand letztes Jahr zum allerersten Mal statt.

#Buchpassion ist eine gemeinsame Onlineaktion von Autoren, Bloggern, Lesern und Unternehmen des Buchmarktes wie beispielsweise Verlage – jeder kann mitmachen und das auf unterschiedlichste Art und Weise! Ein großes Ziel von mir ist es, gerade auch Nicht- oder Wenigleser auf Bücher aufmerksam zu machen und von dem einen oder anderen Buch oder Autoren zu begeistern. Schließlich fetzt Lesen!

Viet Thanh Nguyen – Der Sympathisant

Der Sympathisant

Der Sympathisant von Viet Thanh Nguyen ist ein Politthriller über den Vietnamkrieg und seine Folgen und wurde 2016 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet.

Im April des Jahres 1975 wird eine Gruppe von südvietnamesischen Offizieren in letzter Sekunde aus Saigon ausgeflogen und in die USA gebracht. Unter ihnen befindet sich auch ein als Adjutant getarnter Spion des Nordens. Seine Aufgabe ist es, in Los Angeles den Gegner weiterhin zu beobachten.

Philip Roth – Empörung

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Empörung von Philip Roth zeichnet das Porträt eines jungen Mannes, der die Frömmelei, Selbstgerechtigkeit und Moral der amerikanischen Gesellschaft in den 50er Jahren hinterfragt.

Im Jahr 1951, dem zweiten Jahr des Koreakriegs, beginnt der aus Newark stammende Marcus Messner sein Studium an einem idyllischen und abgelegenen College in Ohio. Er will weit entfernt von seinem Vater sein, der voller Sorgen um seinen Sohn ist. Er fürchtet die Gefahren, die auf Marcus während des Erwachsenwerdens warten und entwickelt eine Paranoia.

Stephen King – Running Man. Menschenjagd.

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Von der Dystopie zum x-beliebigen Actionstreifen zum Splatteralptraum: Stephen Kings Roman Running Man – Menschenjagd hätte er vielleicht besser mit seiner eigenen Stimme verfasst als mit der seines literarischen Alter Egos Richard Bachman.

Wir schreiben das Jahr 2025: die Menschen schauen stur ihr Free-Vee-Fernsehen und haben schon lange aufgehört, sich für die gesellschaftlichen Missstände zu interessieren. Sie sind viel zu sehr abgelenkt von gefährlichen Shows wie „Running Man“. Alle Spielshows werden von Network Games produziert, mit der Absicht, das Publikum zu unterhalten – und nicht unbedingt das Preisgeld an die Kandidaten auszahlen zu müssen, denn diese überleben sie meistens nicht.

Der Leser in seinem natürlichen Umfeld

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Liebe Bücherfreunde,

 

wenn ihr das hier lest, sind wir gerade zwei Wochen lang in Irland unterwegs:

Dublin, Galway, Connemara, Cliffs of Moher, Killarney, Ring of Kerry, Kilkenny….

Damit ihr uns in der Zwischenzeit aber nicht allzu sehr vermissen müsst, haben wir für euch mal wieder einen Augenschmaus vorbereitet:

 

„Bücher lesen heißt, wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne.“

– Jean Paul

Édouard Louis – Im Herzen der Gewalt

Im Herzen der Gewalt

Édouard Louis bietet seinen Lesern mit Im Herzen der Gewalt einen tiefen Einblick in seine Gedanken- und Gefühlswelt. Ein autobiografischer Roman über Gewalt und die Macht der Worte

Der Weihnachtsabend in Paris: Auf dem Place de la République begegnet Édouard auf dem Weg nach Hause einem jungen Mann. Eigentlich will er sich nicht aufhalten lassen und in ein Gespräch verwickeln lassen, doch der Fremde übt eine starke Anziehung auf ihn aus.

Kanae Minato – Geständnisse

Kanae-Minato-Geständnisse

Unfall oder Mord? In ihrem düsteren Roman Geständnisse widmet sich Kanae Minato den Themen Selbstjustiz und Rache, als eine Klasse mit dem plötzlichen Tod der kleinen Tochter der Lehrerin konfrontiert wird.

Die vierjährige Tochter der alleinerziehenden Lehrerin Yūko Moriguchi wird eines Tages ertrunken im Schulschwimmbad aufgefunden. Nach einer kurzen Auszeit kehrt Moriguchi an ihre Schule zurück und beginnt, ihren Schülern von dem Tag des Unfalls zu erzählen, von ihrem schrecklichen Verdacht und ihrem eigenen, kleinen Geheimnis. Damit ändert sich das Leben von einigen Schülern schlagartig. Plötzlich stehen noch mehr Menschenleben auf dem Spiel.

lit.RUHR – Internationales Literaturfest im Ruhrgebiet

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„Die Literatur ist für die Menschheit das, was Träume für den Einzelnen sind“, sagte Isabel Allende.

Vom 04. bis zum 08. Oktober findet im Ruhrgebiet das internationale Literaturfest lit.RUHR statt.
In Essen, Dortmund, Bochum und Duisburg werden ganztägig Lesungen für Erwachsene, Kinder und Jugendliche gehalten.

Philip Roth – Verschwörung gegen Amerika

Verschwörung gegen Amerika

Philip Roths Verschwörung gegen Amerika beschäftigt sich mit der Frage „Was wäre, wenn…?“, am Ende verliert der Roman aber den Mut.

Bei den Präsidentschaftswahlen 1940 verbucht Charles Lindbergh einen eindeutigen Sieg gegen Franklin D. Roosevelt. Lindbergh, der bereits von Hitler mit einem Orden geehrt wurde, schließt mit den Nationalsozialisten einen Nichtangriffspakt. Währenddessen hat der siebenjährige jüdische Junge Philip Roth in Newark Alpträume und muss die Ohnmacht seines Vaters gegenüber dem politischen Geschehen erleben.