Ray Bradbury – Das Böse kommt auf leisen Sohlen

Ray Bradbury Das Böse kommt auf leisen Sohlen Rezension Roman Diogenes VerlagDas Böse kommt auf leisen Sohlen ist ein atmosphärisch wie sprachlich dichter Schauerroman des vor allem durch Fahrenheit 451 bekannten Schriftstellers Ray Bradbury. Die Geschichte ist eine gelungene Allegorie des allseits beliebten Gut gegen Böse-Konflikts.

Jim und Will sind beste Freunde. Sie wohnen direkt nebeneinander, sind beide dreizehn Jahre alt und entdecken kurz vor Halloween, dass ein mysteriöser Zirkus in die Stadt kommt. Neugierig wie sie sind, schleichen sie sich des Nachts auf das Gelände, da es ihnen seltsam vorkommt, dass der gesamte Zirkus heimlich in der Nach anreist und seine Zelte aufbaut. Doch was sie dort entdecken, wird sie so schnell nicht wieder loslassen…

Jeff Vandermeer – Auslöschung

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Die Schrecken des Unbekannten. Im Auftakt seiner Southern Reach Trilogie spielt Jeff Vandermeer mit der Fantasie seiner Leser. Auslöschung ist ein spannendes und forderndes Leseerlebnis.

Seit einem mysteriösen Ereignis ist das Gebiet, das Area X genannt wird, von einer unsichtbaren Grenze umgeben. Was dahinter geschieht, weiß niemand genau. Gerüchte besagen, dass sich die Natur immer weiter ausbreitet und die Reste der menschlichen Zivilisation überwuchert. Zuständig für das Gebiet ist die Organisation Southern Reach, die immer wieder Expeditionen in die Area X entsendet.

Francesc Miralles & Héctor García – Ikigai. Gesund und glücklich hundert werden

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„Das Geheimnis eines langen Lebens? Früh schlafen gehen, früh aufstehen und spazieren gehen. In Ruhe leben und die Dinge genießen. Sich gut mit den Freunden vertragen. Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter… Jede Jahreszeit sollte man froh und glücklich genießen.“

Zitat des Tages: Aus Ray Bradburys „Das Böse kommt auf leisen Sohlen“

Ray Bradbury Zitat das böse kommt auf leisen Sohlen

Wenn die Flüsse über die Ufer traten, wenn Feuer vom Himmel fiel, welch ein schöner, sicherer Platz war dann doch die Bibliothek mit ihren vielen Sälen, ihren vielen Büchern. Mit ein bisschen Glück findet einen keiner. Wie sollten sie auch, wenn man weit fort war, in Tanganjika im Jahre 1989, in Kairo im Jahre 1812, in Florenz im Jahre 1492?

Ray Bradbury, „Das Böse kommt auf leisen Sohlen“

Joachim Meyerhoff – Amerika

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Amerika, der erste Teil der Alle Toten fliegen hoch Reihe von Joachim Meyerhoff, bietet Unterhaltung und einen selbstironischen Ich-Erzähler. Wirklichen Tiefgang habe ich allerdings vermisst.

Mit seinem neuen (autobiografischen) Roman Die Zweisamkeit der Einzelgänger sicherte sich Joachim Meyerhoff sowohl im Feuilleton als auch bei vielen Bloggern einen Platz auf der Liste der besten Bücher 2017.

Lev Grossman – The Magicians

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Harry Potter meets Alice im Wunderland und die Chroniken von Narnia? Was wie ein billiger Abklatsch klingt, ist zum Glück dann doch viel mehr. Lev Grossmans The Magicians ist eine düstere und sehr eigene Mischung aus Fantasy und Coming-of-Age Roman.

Der Jugendliche Quentin Coldwater langweilt sich in seinem Leben, die Highschool hat er fast abgeschlossen und nur die Bücher über die magische Welt von Fillory können ihn wirklich begeistern.

Katherine Arden – The Bear and the Nightingale

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Magisch und düster: In ihrem Debütroman The Bear and the Nightingale entführt Katherine Arden ihre Leser in das mittelalterliche Russland.

Russland im 14. Jahrhundert. Vasilisa Petrovna, kurz Vasya, ist die Tochter des Adligen Pyotr Vladimirovich. Sie lebt mit ihrem Vater, ihrer Stiefmutter, ihren Geschwistern und ihrer Kindsmagd Dunya in einem kleinen Dorf am Rande des Waldes. Ihre leibliche Mutter starb bei ihrer Geburt, und die neue Frau ihres Vaters, Anna Ivanovna, begegnet ihr nicht gerade mit Freundlichkeit. Die Winter in dem Dorf sind hart und eisig, doch schon bald stellt sich heraus, dass die Kälte nicht der einzige Feind ist, der ihnen auflauert.

Lize Spit – Und es schmilzt

Lize Spit und es schmilzt Rezension Roman Literatur

Hochgelobt und ob seiner Härte gefürchtet: Lize Spit legt mit ihrem Debütroman Und es schmilzt ein interessantes Werk vor, das seinen Leser erst weitgehend mit Langeweile quält, um ihn dann, sehr, sehr spät, plötzlich so richtig zu ohrfeigen.

In Rückblenden erzählt Protagonistin Eva nicht unbedingt chronologisch von dem alles verändernden Sommer 2002, von Jans Tod, von dem Leben davor, währenddessen und danach in ihrem kleinen Dorf Bovenmeer, der scheinbar heilen Welt, die in Wahrheit jedoch nur allzu kaputt ist.

Unsere Besten Bücher 2017

Lesehighlights 2017x

2017 steht kurz davor, für immer abzudanken. Der Vorhang fällt bald, das Publikum ist schon längst bereit zu gehen – ins verheißungsvolle Jahr 2018. Was aber bleibt, wenn alle fort sind, sind wundervolle Erinnerungen an unglaublich gute Bücher, die wir in diesem Jahr lesen durften.

Mark Z. Danielewski – Das Fünfzig-Jahr-Schwert

Mark Z. Danielewski das fünfzig-Jahr-Schwert Rezension Roman Literatur

Das Fünfzig-Jahr-Schwert von Mark Z. Danielewski ist ein modernes Gruselmärchen für Erwachsene, das sowohl inhaltlich als auch gestalterisch eine Herausforderung für den Leser darstellt. Wer sich darauf einlässt, findet einen Roman, der mit den Konventionen bricht und eine ganz eigene Wirkung entfalten kann.

Mark Z. Danielewskis Roman Das Fünfzig-Jahr-Schwert gehört wohl zu den außergewöhnlichsten und experimentellsten Büchern, die ich bis jetzt gelesen habe.