In Quecksilber beleuchtet die belgische Kultautorin Amélie Nothomb gewohnt düster, makaber und spritzig die Themen Obsession und Macht – ein herrlich provokantes Buch mit gleich zwei Enden.
Im Jahr 1923 wird die Krankenschwester Françoise vom französischen Festland auf die kleine, abgelegene Insel Mortes-Frontiers bestellt, um dort das Mädchen Hazel zu pflegen. Hazel wurde fünf Jahre zuvor von einem alten Mann namens Loncourt aufgegriffen, nachdem ihre Eltern bei einem Bombenangriff im Krieg getötet wurden, und auf diese Insel verfrachtet. Dort fristet sie ein trostloses Leben, gefangen in dem großen Haus, ohne Spiegel, ohne Kontakt zur Außenwelt.









