20 Bücher für 2020

2020 20 Bücher

Frohes neues Jahr!

Wir halten zwar nichts von den klassischen Neujahrsvorsätzen, haben uns aber mittlerweile angewöhnt, uns zum Beginn eines neuen Jahres Bücher rauszusuchen, die wir in den folgenden Monaten gerne lesen würden. Daran halten wir uns natürlich nicht immer akkurat, aber diese Liste kann auch im Laufe des Jahres als Inspiration dienen, wenn wir einmal nicht wissen, was wir als nächstes lesen sollen.

Andrzej Sapkowski – Das Erbe der Elfen (Der Hexer 1)

Andrzej Sapkowski Das Erbe der Elfen Der Hexer The Witcher

Fantasy für Erwachsene: Andrzej Sapkowski hat mit Das Erbe der Elfen eine düstere Welt erschaffen, in der auch Themen wie Fremdenfeindlichkeit verarbeitet werden.

Nach dem brutalen Überfall auf Cintra wird die Thronerbin Cirilla vermisst. Der Hexer Geralt hat sie an einen verborgenen Ort, den Stammsitz der Hexer, gebracht, um sie dort auszubilden.

6 kurze Bücher für einen gemütlichen Lesetag

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Hallo Winter, hallo Gemütlichkeit!
Jetzt, wo die Weihnachtsferien vor der Tür stehen und endlich ein paar freie Tage auf uns alle warten, ist endlich wieder mehr Zeit zum Lesen vorhanden. Auch wenn es schön ist, es sich mit einem dicken Schmöker auf dem Sofa bequem zu machen, geht doch nichts über das Gefühl, ein Buch in einem Ruck durchzulesen. Wir stellen euch im Folgenden sechs Bücher vor, die sowohl kurz als auch mitreißend genug sind, um sie an einem einzigen Tag zu verschlingen.

Zitat des Tages: Aus Haruki Murakamis „Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede“

Zitat Haruki Murakami Wovon ich rede wenn ich vom Laufen rede

Im Beruf des Schriftstellers gibt es – zumindest was mich betrifft – weder Sieg noch Niederlage. Verkaufszahlen, Literaturpreise oder Kritikerlob sind vielleicht äußere Zeichen des schriftstellerischen Erfolges, aber nichts davon zählt. Entscheidend ist nur, ob das Geschriebene das Ziel erreicht, das man sich als Autor gesetzt hat. Dieser Anspruch duldet keine Ausreden. Vielleicht kann man andere mit einer passenden Erklärung beschwichtigen, aber das eigene Herz lässt sich nicht betrügen. In dieser Hinsicht hat ein Roman eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Marathonlauf. Die Motivation eines Schriftstellers liegt in ihm selbst, und er sollte keine Bestätigung durch Äußerlichkeiten anstreben oder sich an äußeren Maßstäben messen.

Haruki Murakami, „Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede“.

Marieke Lucas Rijneveld – Was man sät

Marieke Lucas Rijneveld Was man sät Rezension

Beeindruckendes Porträt einer zerstörten Jugend: Marieke Lucas Rijnevelds Debütroman Was man sät verstört beim Lesen.

Als die zwölfjährige Jas vor Weihnachten bemerkt, dass ihr Vater ihr Kaninchen mästet, betet sie zu Gott, er solle lieber ihren Bruder als das Kaninchen zu sich holen. Noch am selben Tag ertrinkt ihr Bruder. Für die Familie steht fest, dass es eine Strafe Gottes ist und jeder macht sich selbst Vorwürfe.

Tad Williams – Die Hexenholzkrone

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Wiedersehen mit Osten Ard: Tad Williams gelingt mit Die Hexenholzkrone eine nostalgische Rückkehr, der allerdings die Neuerungen fehlen.

In der Welt von Osten Ard sind 30 Jahre seit den Ereignissen aus Der Engelsturm vergangen. Simon und Miriamel herrschen als Königspaar. Nach Jahren des Friedens droht nun erneut Gefahr.

Karina Sainz Borgo – Nacht in Caracas

Karina Sainz Brogo Nacht in Caracas Rezension

Karina Sainz Borgo siedelt ihren gelungenen Debütroman Nacht in Caracas in ihrer alten Heimat Venezuela an.

Nachdem Adelaida ihre Mutter beerdigt hat, gibt es nichts mehr, das sie in dem Land hält. Gewalt, Misswirtschaft und schlechte Versorgung prägen den Alltag. Kurz nach der Beerdigung wird sie aus ihrer Wohnung vertrieben.