Neuerscheinungen im Mai

Neue Bücher

 

Der Mai klopft an die Türe und mit ihm zahlreiche literarische Neuerscheinungen. Fünf von ihnen finden wir besonders interessant und wollen sie euch vorstellen, zwei von ihnen haben wir bereits schon gelesen (eines als gebundenes Buch und ein anderes im englischsprachigen Original). Wir hoffen, für euch ist auch etwas dabei!

Irvine Welsh – Skagboys

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Ein paar Freunde auf der Suche nach dem nächsten Schuss

In seinem Roman Skagboys erzählt der schottische Autor Irvine Welsh die Vorgeschichte zu seinem Debütroman Trainspotting. Mark Renton sollte eigentlich glücklich sein, er hat Spaß am Studium, ist mit einer hübschen Freundin zusammen und auf dem besten Weg, dem harten Leben seiner Eltern zu entkommen.

Carlos Ruiz Zafón – Der dunkle Wächter

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Eine Schauergeschichte der alten Schule

Normandie, 1937. Die 15-jährige Irene zieht mit ihrer Mutter und ihrem Bruder in einen kleinen Küstenort, da ihre Mutter für den dort ansässigen Spielzeugfabrikanten arbeiten soll. Dieser lebt auf dem riesigen Anwesen Cravenmoore inmitten hunderter unheimlicher Metallfiguren. Irene und ihr neuer Freund Ismael werden nach und nach immer tiefer in das Geheimnis von Cravenmoore hineingezogen

Welttag des Buches 2015

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Wie ihr sicherlich schon mitbekommen habt, ist heute der UNESCO Welttag des Buches. Seit 20 Jahren bereits existiert dieser Tag. Er basiert auf einem alten katalanischen Brauch, bei dem man am Namenstag des heiligen St. Georg anderen Menschen Blumen und Bücher schenkt.

Donna Tartt – Der Distelfink

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Moderner Entwicklungsroman

Im Alter von dreizehn Jahren verliert Theo Decker während des Besuchs eines New Yorker Museums seine Mutter aufgrund eines Anschlags. Unbemerkt im Chaos klaut Theo ein Gemälde, das ihn sein Leben lang begleiten wird. Nachdem Theo zunächst bei einer befreundeten Familie unterkommt zieht er zu seinem Vater, der ihn und seine Mutter vorher im Stich gelassen hatte.

Haruki Murakami – Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt

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Zwei Welten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten

Der namenlose Held lebt im Tokyo der nahen Zukunft. Er ist bei einer großen Organisation als Datenwäscher angestellt und lebt sonst ein ruhiges Leben ohne viele soziale Kontakte. Eines Tages wird er von einem alten aber genialen Wissenschaftler in dessen unterirdisches Labor eingeladen. Er soll für den Professor Daten verarbeiten, die der strengsten Geheimhaltung unterliegen. Es sind Forschungsergebnisse, die die Welt aus ihren Angeln heben könnten.

Jorge Luis Borges – An die deutsche Sprache

Jorge Luis Borges Ode an die deutsche Sprache

Deutsche Sprache – schwere Sprache. Und besonders schön ist sie eigentlich auch nicht. Finden zumindest wir Deutschen. Französisch ist so elegant, Spanisch und Italienisch so emotional und Englisch kann man relativ flott erlernen. Der argentinische Schriftsteller Jorge Luis Borges (1899-1986) jedoch sah das ganz anders.

Joël Dicker – Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

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Das Buch im Buch

Das kleine Städtchen Aurora ist in Aufruhr: Im Garten des renommierten Schriftstellers und Literaturprofessors Harry Quebert wird eine Leiche gefunden. In einer Ledertasche wird bei der Leiche außerdem das Manuskript zu Queberts ersten Roman gefunden, durch den er landesweite Anerkennung und Berühmtheit erlangte.

David Markson – Wittgensteins Mätresse

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Von der Einsamkeit und Wittgensteins Philosophie

Wittgensteins Mätresse ist ein einziger Monolog der Künstlerin Kate, die alleine in einer Hütte am Strand lebt. Allen Anscheins nach ist sie der letzte Mensch auf Erden, doch der Leser erfährt nicht, wie das passieren konnte.