Shida Bazyar – Nachts ist es leise in Teheran

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Zwischen Heimat und Fremde

1979 kämpft Behsad als kommunistischer Revolutionär nach der Vertreibung des Schahs im Iran für eine neue Ordnung. Nach der Machtübernahme durch die Mullahs flieht er mit seiner Frau Nahid nach Deutschland. Während sie in der deutschen Provinz versuchen eine neue Heimat zu finden, verbringen sie gleichzeitig viel Zeit vor dem Radio und hoffen auf Neuigkeiten aus dem Iran.

Jahresrückblick – Unsere Lesehighlights 2016

die besten Bücher 2016 Lesehighlights Literatur Bücher

Da sich das Jahr stark dem Ende zuneigt, haben wir uns in den letzten Tagen auch ein paar Gedanken gemacht, was denn unsere persönlichen Lesehighlights 2016 waren. Achtung: nicht alle Bücher sind auch dieses Jahr erschienen. Durch Klick auf den Titel gelangt ihr zur jeweiligen Rezension.

David Mitchell – Die Knochenuhren

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Zwischen Realität und Fantasy

Im Sommer 1984 läuft die junge Holly Sykes aufgrund von Liebeskummer und Streit mit der Mutter von zu Hause weg. Während ihrer Flucht begegnet sie einer alten Frau, welche ihr im Tausch für „Asyl“ einen Gefallen tut. Hollys Leben verläuft danach eigentlich recht gewöhnlich, doch kommt es immer wieder zu seltsamen Vorkommnissen, wie Zeitlöcher, Personen, die sich scheinbar aus dem Nichts materialisieren und auch sonst werden manche Gesetze der Physik gebrochen.

Die 16 beeindruckendsten Buchhandlungen der Welt

Nachdem wir euch neulich schon die 20 schönsten Bibliotheken der Welt (oder zumindest einen Bruchteil davon) gezeigt haben, wollen wir euch heute die 16 beeindruckendsten Buchhandlungen präsentieren, die wir so im Internet finden konnten.

Leider haben wir noch keine von ihnen selbst betreten, aber die in Maastricht steht zum Beispiel ganz oben auf unserer Liste – besonders, weil sie nicht ganz so weit entfernt ist, wie die anderen. Hattet ihr schon mal das Glück, in einer solch wunderschönen Buchhandlung zu stöbern?

1. Boekhandel Domenicanen, Maastricht, Niederlande.

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Mathias Enard – Kompass

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Zwischen Orient und Okzident

Nachdem er eine schwerwiegende medizinische Diagnose erhalten hat, kann der Musikwissenschaftler Franz Ritter nur schwer schlafen. Während er rastlos in seiner Wiener Wohnung die Nacht verbringt, wandern seine Gedanken zu Sarah, einer berühmten Orientalistin und seine große Liebe, von der er Post erhalten hat. Fieberhaft kehren seine Erinnerungen an die Orte seiner  Forschungsreisen – Istanbul, Damaskus, Aleppo, Palmyra – zurück.

Christoph Ransmayr – Cox oder der Lauf der Zeit

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Ein englischer Uhrenmacher als Gast des chinesischen Kaisers

Auf Einladung des chinesischen Kaisers begibt sich der Uhrenmacher Alister Cox nach China. Dort soll er in der verbotenen Stadt Uhren nach den Vorstellungen des gottgleichen Herrschers bauen. Doch die Wünsche des Kaisers sind ausgefallen. So soll Cox Uhren konstruieren, die das Verfliegen des menschlichen Lebens anzeigen – von den Tagen eines Kindes bis zu denen eines zum Tode Verurteilten.

Heinz Helle – Eigentlich müssten wir tanzen

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Kampf ums Überleben

Fünf Freunde, die sich schon aus der Schulzeit kennen, verbringen ihren jährlichen gemeinsamen Kurzurlaub wie gewohnt in einer einsamen Hütte in den Bergen. Doch als sie ihre Sache zusammenpacken und zurück nach Hause fahren wollen, sehen sie, dass das ganze Dorf am Fuß des Berges niedergebrannt ist. Sie machen sich auf den Weg dorthin und stellen mit Erschrecken fest, dass fast nirgendwo noch Leben existiert – und müssen fortan darum kämpfen, selbst noch am Leben zu bleiben.

Smith Henderson – Montana

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Verloren im nirgendwo von Montana

Im abgeschiedenen Nordwesten von Montana, zwischen abgeschiedenen Tälern und dichten Wäldern, ist Pete Snow unterwegs. Er arbeitet als Sozialarbeiter und versucht, den Kindern der Region zu helfen. Neben der alltäglichen Armut gibt es drogensüchtige Mütter sowie Bibel- und Waffennarren. Eines Tages lernt Pete Benjamin kennen, einen wilden Jungen, der plötzlich in einer Schule auftaucht.

Oliver Plaschka – Marco Polo. Bis ans Ende der Welt

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Die Welt will betrogen sein

Im Alter von 15 Jahren lernt Marco Polo zu ersten Mal seinen Vater, den Kaufmann Nicolò, kennen. Dieser war gemeinsam mit Marcos Onkel Maffeo in Asien unterwegs. Als die beiden erneut aufbrechen, werden sie von Marco begleitet. Ihr Ziel ist der Hof von Kublai Kahn, dem mächtigsten Herrscher der Welt. Nach einer zweijährigen Reise erreichen sie Xanadu, wo sich der Khan aufhält.

Roland Schimmelpfennig – An einem klaren, eiskalten Januarmorgen zu Beginn des 21. Jahrhunderts

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Ein Wolf, der alles verbindet

Ein Wolf wird im Osten Deutschlands gesichtet, erst achtzig Kilometer von Berlin entfernt, dann immer näher an der Stadt. Sein Weg kreuzt den von verschiedenen Menschen: Tomasz, der kaum Deutsch versteht und viel lieber bei seiner Familie in Polen wäre, seine Freundin Agnieszka, die für reiche Leute und in Großraumbüros putzt, ein Mädchen und ein Junge, die von Zuhause weglaufen,