J. R. R. Tolkien – Der Herr der Ringe (illustrierte Ausgabe)

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Anlässlich des 125. Geburtstags von J. R. R. Tolkien am 3. Januar 2017 wurde eine Sonderedition seines Hauptwerks Der Herr der Ringe veröffentlicht. Es handelt sich dabei um eine illustrierte Ausgabe, die 50 Bilder von Alan Lee enthält. Alan Lee ist seit den 1980er Jahren als Tolkien-Künstler bekannt. Er war auch an den Verfilmungen beteiligt und erhielt für seine Designzeichnungen einen Oscar. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Zeichnungen den Darstellungen des Films teilweise ähneln.

Haruki Murakami- Südlich der Grenze, westlich der Sonne

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Gibt es eine zweite Chance?

Hajime hat eigentlich keinen Grund, mit seinem Leben unzufrieden zu sein: Ende dreißig ist er glücklich verheiratet, hat zwei Töchter und ist Besitzer eines erfolgreichen Jazzclubs in Tokio. Trotzdem denkt er an seine Kindheitsfreundin Shimamoto, an das Händchenhalten mit ihr und das gemeinsame Schallplattenhören im Wohnzimmer ihrer Eltern. Plötzlich taucht sie eines Abends nach Jahrzehnten in seiner Bar auf.

Steve McCurry – Lesen. Eine Leidenschaft ohne Grenzen

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Heute wollen wir euch einen Fotoband des amerikanischen Fotografen Steve McCurry mit dem Titel Lesen. Eine Leidenschaft ohne Grenzen vorstellen. McCurry erlangte durch sein Foto „Afghanisches Mädchen“ aus dem Jahr 1984 weltweite Aufmerksamkeit. Das Bild gelangte unter anderem auf den Titel des National Geographic. Das Buch zeigt Bilder des Fotografen aus der ganzen Welt, die er während seiner Reisen aufgenommen hat und jetzt thematisch zueinander passend sortiert hat.

Cixin Liu -Die drei Sonnen

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Science-Fiction aus China

Während den Wirren der chinesischen Kulturrevolution verliert die junge Astrophysikerin Ye Wenije ihre Familie und kommt auf eine geheime Militärbasis mit dem Namen Rotes Ufer.  Dort wird mit einer Antenne nach intelligentem Leben im All gesucht. Als Ye Wenije ungewöhnliche Radiowellen bemerkt, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung.

John Burnside – Haus der Stummen

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Sprache und Schweigen

Was geschieht, wenn man Kinder noch vor Spracherwerb von der Außenwelt abschottet? Was geschieht mit sogenannten Wolfskindern, die nicht unter Menschen aufwachsen? Erlernen sie dieselbe Sprache wie wir oder bleiben sie stumm? Wenn sie anfangen zu reden, in welcher Sprache? Hebräisch? Englisch? Liegt das Sprachvermögen in der Natur des Menschen oder ist es etwas, das sich nur in einer Gesellschaft entwickeln kann?

Tomas Espedal – Gehen oder die Kunst, ein wildes und poetisches Leben zu führen

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Lebenssinn durch Gehen

Ein Mann verlässt seine Familie, sein Haus und entscheidet sich dafür, das Leben eines Landstreichers zu führen. Er beginnt zu gehen, zunächst durch seine Heimat Norwegen, doch seine Wanderungen führen ihn in weitere Länder, sein Weg soll ihn zurück zu sich selbst bringen. Mit nichts außer sich selbst, was bleibt und wer ist man?

Paul Auster – 4 3 2 1

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Was wäre wenn?

Archie, eigentlich Archibald Ferguson, wächst in den 50er Jahren in Newark auf. Nach und nach entwickeln sich vier Varianten seines Lebens. Zunächst eher bescheiden und provinziell, dann von den Ereignissen seiner Zeit gezeichnet, außerdem vom Unglück verfolgt und schließlich von großer künstlerischer Begabung. Alle vier Versionen sind geprägt von der Liebe, sowie unvorhergesehenen Schicksalsschlägen.

Leigh Bardugo – Six of Crows / Das Lied der Krähen

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Eine Straßengang wagt den unmöglichen Einbruch

In Ketterdam regieren die Straßengangs die Stadt – in Spielclubs und Freudenhäusern tummeln sich nachts die Gestalten der Unterwelt, machen dubiose Geschäfte, handeln mit Drogen und Menschen. Zu ihnen gehören die Dregs, angeführt vom „Bastard des Viertels“, dem mysteriösen Kaz Brekker. Sie sind Diebe, Betrüger, Soldaten, Mörder. Als Kaz von einem der reichsten Händler der Stadt den Auftrag erhält, die Entwicklung der gefährlichen Droge Jurda Parem aufzuhalten, stellt er seine Crew zusammen, um in den bestgesichertsten Ort einzubrechen: den Ice Court in Fjerda.

Raymond Carver – Wovon wir reden, wenn wir von Liebe reden

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Die Bedeutung des Alltags

Wovon wir reden, wenn wir von Liebe reden, ist eine 1981 erstmals im Original veröffentlichte Kurzgeschichtensammlung des Autors Raymond Carver. Das Buch umfasst insgesamt 17 Stories. Carver selbst war es erst kurz vor der Veröffentlichung gelungen, seine Alkoholsucht zu überwinden und kurz darauf folgte auch die Trennung von seiner ersten Frau.

Zitat des Tages: Aus Paul Austers „Winterjournal“

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Du kannst dich selbst nicht sehen. Du weißt, wie du aussiehst, Spiegeln und Fotos sei Dank, aber wenn du dich draußen in der Welt  unter deinen Mitmenschen bewegst, seien es Freunde, Fremde oder die innigst Geliebten, ist dein Gesicht für dich unsichtbar. Du kannst andere Teile von dir sehen, Hände und Füße, Schultern und Oberkörper, aber nur die Vorderseite, nicht die Rückseite, außer der Rückseite deiner Beine, wenn du sie in die richtige Position verdrehst, aber nicht dein Gesicht, nie dein Gesicht, aber letztendlich – zumindest soweit es andere betrifft – ist dein Gesicht doch, wer du bist, die wesentliche Tatsache deiner Identität. Pässe enthalten keine Fotos von Händen und Füßen. Selbst du, der du jetzt vierundsechzig Jahre in deinem Körper lebst, wärst wahrscheinlich nicht in der Lage, deinen Fuß auf einem einzelnen Foto deines Fußes zu erkennen, zu schweigen von deinem Ohr, deinem Ellbogen oder einem deiner Augen in Nahaufnahme. Alles so vertraut im Kontext des Ganzen, aber absolut anonym, wenn es Stück für Stück betrachtet wird. Wir alle sind uns selbst fremd, und wenn wir irgendeine Ahnung haben, wer wir sind, dann nur, weil wir in den Augen anderer leben.

 

  • Paul Auster: Winterjournal.