McKayla Robbin – we carry the sky

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McKayla Robbins Debüt-Gedichtband we carry the sky ist 145 Seiten lang, quasi der Durchschnitt für eine moderne Sammlung, und trotzdem letzten Endes – wie immer bei guter Lyrik – zu kurz. In vier Teilen kredenzt sie uns moderne Gedichte im Stile von Rupi Kaur, Amanda Lovelace et cetera.

come
unlace your boots
and let us be soft together
because lord knows
these years
have been hard enough already

Nicholas Searle – Das alte Böse

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Ein perfektes Opfer?

Roy und Betty haben sich über ein Datingportal im Internet kennengelernt. Auf den ersten Blick eigentlich nicht ungewöhnlich, wenn die beiden nicht schon über achtzig wären. Nach dem Kennenlernen zieht Roy schnell in Bettys Haus auf dem Land ein. Was Betty nicht weiß: Roy ist ein Krimineller, der seinen eigenen Plan verfolgt. Schon sein Leben lang war er ein Betrüger.

Anthony McCarten – Licht

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Ein faustischer Pakt

New Jersey 1878: Mit der Erfindung der Glühbirne könnte der Erfinder Thomas Edison die Welt revolutionieren und die Nacht zum Tag machen. Allerdings steht er vor finanziellen Problemen und ist beinahe bankrott. Der überraschende Besuch des Bankiers J. P. Morgan könnte die Lösung sein.

Haruki Murakami – Sputnik Sweetheart

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Der Protagonist, nur als K bekannt, Mitte zwanzig, ist hoffnungslos in seine beste Freundin Sumire verliebt. Sie haben sich an der Uni kennengelernt, jetzt arbeitet der Erzähler als Lehrer, während Sumire immer noch versucht, ihren ersten Roman fertig zu stellen. Eines Tages begegnet sie der anmutigen und faszinierenden Miu, einer verheiraten Frau, die wesentlich älter ist als sie selbst. Anfangs bewundert sie sie bloß, doch dann scheinen sich stärkere Gefühle anzubahnen. Sumire beginnt, für Miu zu arbeiten und viel Zeit mit ihr zu verbringen – bis K einen Anruf von Miu bekommt, dass Sumire spurlos verschwunden sei.

Wie viel Leid kann ein Mensch ertragen? Hanya Yanagihara und der unendliche Schmerz in „Ein wenig Leben“.

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Täglich geschehen irgendwo auf der Welt traumatisierende Dinge. Krieg und Flucht sind heutzutage offensichtliche Gründe, doch es gibt immer noch genügend Menschen, die Opfer von Gewalt und Missbrauch werden. Laut WHO-Statistik leidet allein in Europa jeder 15. an schweren Depressionen. 18 Millionen Kinder wurden sexuell missbraucht, 44 Millionen Kinder körperlich misshandelt.

Was das für das eigene Seelenheil bedeutet, lässt sich als Nichtbetroffener nicht einmal annähernd erahnen. Depressionen, Verdrängung, Selbstzerstörung – der unerträgliche Wunsch, seinem Leiden endlich ein Ende zu setzen. Dies alles existiert, aber oftmals wird darüber geschwiegen. Es sind noch immer Tabuthemen, auch in unserer heutigen liberalen Gesellschaft. Doch in Kunst, Film und Literatur finden sie einen Ort, an dem sie die Menschen erreichen können.

Julian Barnes – Der Lärm der Zeit

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Das Verhältnis von Kunst und Macht

Im Mai 1937 wartet ein Komponist jede Nacht am Fahrstuhl seiner Wohnung in Leningrad darauf, dass er von Stalins Männern abgeholt wird. Der Mann mit Namen Schostakowitsch möchte seiner Familie den Anblick seiner Verhaftung ersparen. Während der Aufführung seiner Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ hat Stalin zur Pause die Aufführung verlassen. Durch Zufall entgeht der Komponist den Säuberungen.

Emma Cline – The Girls

Roman Literatur Lesen Buch

 

Wie die Manson-Sekte ein liebesbedürftiges Mädchen köderte

Kalifornien, Ende der 19060er Jahre. Evie Boyd ist 14 Jahre alt und lebt in einer schläfrigen Kleinstadt. Ihre Eltern trennen sich, ihre einzige Freundin ist uncool und langweilig. Als sie eines Tages Suzanne und ein paar andere Mädchen im Park sieht, ist sie sofort in ihren Bann gezogen. Sie tut alles, um die Aufmerksamkeit der Mädchen zu erregen und in ihren Kreis aufgenommen zu werden.

Carlos Ruiz Zafón – Das Labyrinth der Lichter

Roman Literatur Lesen Buch

Spanien während der Franco-Diktatur: Ein Auftrag der politischen Polizei bringt Alicia Gris zurück in ihre Heimat, die Stadt Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären, der in der Vergangenheit Direktor des Montjuїc Gefängnisses war. Dieses dunkle Kapitel seines Lebens scheint ihn nun einzuholen.

Tomas Espedal – Wider die Natur

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Ein älterer Mann lernt auf einer Party eine jüngere Frau kennen. Die beiden verlieben sich und beginnen eine Affäre. Nach einiger Zeit verlässt die junge Frau den Mann wieder. Eigentlich nichts Besonderes. Doch für Tomas Espedal wird ein Prozess des Erinnerns ausgelöst: Erinnerungen an die Jugend, die erste Liebe, die Zeit mit seiner bereits verstorbenen Frau, alltägliche Erfahrungen.

Paul Auster – Winterjournal

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In seiner ungewöhnlichen Autobiografie Winterjournal nimmt uns Paul Auster mit auf die Reise durch sein bisheriges Leben – fast 64 Jahre bis zum Erscheinen dieses Buchs. Wir begleiten ihn bei Arztbesuchen, beim Sex mit Prostituierten, bei Streitigkeiten und Liebschaften, bei Unfällen, Lesungen, Reisen, Umzügen. Ein ganz normales Leben eben. Wäre da nicht die Tatsache, dass Paul Auster ein weltbekannter Schriftsteller ist.