
Zwischen Elend, Gewalt, Hoffnung und tiefer Zuneigung: Douglas Stuarts Debütroman Shuggie Bain über eine verzweifelte Mutter-Sohn-Beziehung geht nahe und bleibt noch lange in Erinnerung.
Umgeben von der Armut einer Arbeiterfamilie ist Shuggie anders: zart, gefühlvoll und feminin. Er wächst in den 80er Jahren in Glasgow auf, wo die Wirtschaftskrise allgegenwärtig ist. Seine Mutter ist die einzige, die ihn zu verstehen scheint. Sie trotzt der grauen Wirklichkeit durch auffälliges Makeup und glamouröse Kleidung – und sucht immer mehr Zuflucht im Alkohol. Shuggies Ziel ist es, sie zu beschützen, mit unerschütterlicher Liebe und großer Hingabe. Eine Aufgabe, an der letztlich scheitern muss.









