Félix Francisco Casanova – Heute ist mein letzter Tag lebendig (hoffentlich)

Félix Francisco Casanova Heute ist mein letzter Tag lebendig (hoffentlich) Rezension

Heute ist mein letzter Tag lebendig (hoffentlich) ist der erste, einzige und wirklich gelungene Roman des in jungen Jahren verstorbenen Schriftstellers Félix Francisco Casanova.

Mein Verstand ist die ersoffene Kakerlake im Schleim meines Wahns.

Bernardo ist erst fünfundzwanzig und doch schon des Lebens überdrüssig. Mehrmals versuchte er bisher, sich umzubringen, doch jeder Versuch scheiterte. Er kann einfach nicht sterben.

Kurz und knackig: everyone’s a aliebn when ur a aliebn too (Jomny Sun)

Jomny Sun eveyone's a aliebn when ur a aliebn too Rezension

In Jomny Suns Comic everyone’s a aliebn when ur a aliebn too wird das kleine Alien Jomny von seinen Artgenossen zur Erde entsandt, um dort die Spezies Mensch zu erforschen. Er trifft auf alle möglichen Erdenbewohner, nur nicht auf Menschen. Für ihn sind trotzdem alle „humabns“: Bäume, Bären, Eier, Otter, Bienen und auch der Yeti.

Michael Ende – Die unendliche Geschichte

Michael Ende Die unendliche Geschichte Rezension

Michael Endes Die unendliche Geschichte, zurecht ein moderner phantastischer Klassiker, wird in der Jubiläumsausgabe durch wunderschöne Illustrationen von Sebastian Meschenmoser ergänzt.

Wer niemals offen oder im Geheimen bitterliche Tränen vergossen hat, weil eine wunderbare Geschichte zu Ende ging und man Abschied nehmen musste von den Gestalten, mit denen man gemeinsam so viele Abenteuer erlebt hatte, die man liebte und bewunderte, um die man gebangt und für die man gehofft hatte und ohne deren Gesellschaft einem das Leben leer und sinnlos schien – Wer nichts von alledem aus eigener Erfahrung kennt, nun, der wird wahrscheinlich nicht begreifen können, was Bastian jetzt tat.

Anna Burns – Milchmann

Rezension Anna Burns Milchmann Roman

Zwischen Emanzipationsgeschichte und politischem Roman: Milchmann von Anna Burns wurde völlig verdient ausgezeichnet.

Im vergangenen Jahr erhielt der nordirische Autorin Anna Burns den Man Booker Prize für ihren Roman Milkman, der nun endlich unter dem Titel Milchmann in deutscher Übersetzung erschienen ist. Angesiedelt zur Zeit der „Troubles“ in einem namenlosen Vorort, wird die 18-jährige Erzählerin von einem älteren verheirateten Mann bedrängt, der unter dem Spitznamen „Milkman“ bekannt ist.

Monatsrückblick: gelesen im Februar

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Im Februar haben uns einige großartige Bücher begleitet, die wir euch im Folgenden nahe legen wollen.

Félix Francisco Casanova – Heute ist mein letzter Tag lebendig (hoffentlich)

Die Geschichte begleitet Bernardo, der schon mehrfach versucht hat, sich umzubringen, aber scheinbar unsterblich ist. Dabei möchte er doch so gerne endlich diese schreckliche Welt verlassen! Immer mehr verliert er den Bezug zur Realität; Traum, Rausch und Wirklichkeit vermischen sich und wirken, zugegebenermaßen, manchmal recht verwirrend – und oftmals verstörend.

Cormac McCarthy – Kein Land für alte Männer

Rezension Cormac McCarthy Kein Land für alte Männer Roman

Düster und voller Gewalt: Cormac McCarthy setzt sich in Kein Land für alte Männer erneut mit der Dunkelheit auseinander.

In der texanischen Wüste stößt der Jäger Llewelyn auf ein Blutbad, das Resultat eines gescheiterten Drogendeals. Er findet zerschossene Pick-ups, Leichen und am Ende einer Blutspur entdeckt er einen Koffer mit über 2 Millionen Dollar.

Julia Armfield – Salt Slow

Rezension Julia Armfield Salt Slow Kurzgeschichten

In neun wundervoll bizarren Erzählungen lässt die literarische Newcomerin Julia Armfield in Salt Slow magischen Realismus und Horror miteinander verschmelzen.

Neun Kurzgeschichten, neun Protagonistinnen: Julia Armfield beleuchtet alltägliche und nachempfindbare Themen wie Veränderung, Liebe, Tod, Zweifel, Erwachsenwerden und Trauer in völlig ungewohnten Szenarien.

Tomas Espedal – Das Jahr

Tomas Espedal Das Jahr Rezension

Mit seinem neuen Buch Das Jahr kann Tomas Espedal nicht seine gewohnte Klasse erreichen.

In Form eines epischen Gedichts kreist der norwegische Autor in Das Jahr um die Themen Tod, Altern und Liebe. Wer seine anderen Texte kennt, weiß, dass diese Felder im Werk Espedals immer wiederkehren und er sie in verschiedenen Formen wie Tagebüchern, Essays, Briefen und Romanen variiert und bearbeitet.

Monatsrückblick: gelesen im Januar

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Der Januar ging unheimlich schnell vorüber – dafür haben wir in diesem Monat aber gar nicht so wenige Bücher gelesen. Waren drei von ihnen eher durchschnittlich, konnten andere uns umso mehr begeistern.

Wolfgang Herrndorf – Arbeit und Struktur

Im Februar 2010 erfährt der Autor Wolfgang Herrndorf, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt. Die Diagnose lautet: Glioblastom, Gehirntumor. Für seine Freunde schrieb er den Blog Arbeit und Struktur, der nur wenige Monate später für alle zugänglich war. Hier hält er die letzte Zeit seines Lebens fest, die schwere Krankheit auf der einen, der große Erfolg auf der anderen Seite.