
Fernanda Melchors erster ins Deutsche übersetzte Roman Saison der Wirbelstürme porträtiert ein mexikanisches Dorf gefangen in einem Strudel der Gewalt und Trostlosigkeit.
In La Matosa, einem fiktiven Dorf nahe der Küste Mexikos, wird eine Hexe umgebracht. Durch verschiedene Figuren wie den drogenabhängigen Luismi, seine Cousine, die unter seinen Eskapaden leidet, oder seine ungewollt schwangere minderjährige Freundin Norma werden immer mehr Hintergründe über die „Hexe“ und den Mord aufgedeckt. So entfaltet sich nach und nach ein Panorama des Hasses und des Machismo.









