Jonas Lüscher – Frühling der Barbaren

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© Verlagsgruppe Random House

Während Preising schlief, ging England unter…

Auf einer Geschäftsreise wird der Schweizer Fabrikerbe Preising in Tunesien in einem Oasenresort zu einer Hochzeit von reichen, jungen Engländern aus der Londoner Finanzwelt eingeladen. Am Tag nach den Feierlichkeiten verkündet England den Staatsbankrott.

Haruki Murakami -1Q84 Buch 3

 

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Zwei Monde für Aomame

Tengos Vater liegt im Koma. Deshalb beschließt er, Fukaeri alleine in seiner Wohnung zurückzulassen und einige Wochen am Bett seines Vaters zu wachen und diesem vorzulesen. In der Zwischenzeit sucht Aomame weiter nach Tengo – sie spürt, dass sie ihn mehr braucht, als jemals zuvor. Doch auch eine andere Person sucht nach Tengo – und nach ihr selbst: Ushikawa, der mysteriöse Stiftungsherr aus Buch 1 und 2, tritt erstmals in den Vordergrund.

François Garde – Was mit dem weißen Wilden geschah

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© Verlag C. H. Beck

Allein unter Fremden

Im Jahr 1843 wird der Matrose Narcisse Pelletier von seinem Boot an der Ostküste Australiens vergessen und allein zurückgelassen. Er findet bei einem Stamm von Jägern und Sammlern Zuflucht und lebt fortan mit ihnen zusammen. Siebzehn Jahre später wird er von Europäern wiedergefunden. Er ist nackt, am ganzen Körper tätowiert und spricht nicht mehr seine Muttersprache, auch seinen Namen hat er vergessen.

Jon Fosse – Trilogie

 

Jon-Fosse-TrilogieFinstere Liebesgeschichte

Das junge Paar Alida und Asle flüchten aus ihrem Heimatdorf und suchen in einem norwegischen Küstenort nach einer Unterkunft. Im Spätherbst ist es kalt und Alida ist hochschwanger. Sie haben kaum etwas zu Essen und als Besitz nur den Kasten mit einer Geige, einem Erbstück von Asles Vater.

Zitat des Tages: aus Jonathan Lees „Wer ist Mr. Satoshi?“

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„Irgendwann sind wir alle alt. Ich werde jetzt schon alt. Ich will in dem Wissen sterben, dass ich mich Dingen geöffnet habe. Geschichtlichen Entwicklungen, Orten, Geheimnissen, verstehst du? Ich will mal zufrieden den Löffel abgeben, während ich gemütlich in einem Sessel in einem warmen Zimmer sitze, an einem sonnigen Scheißsamstag. Ein gutes Ende, das will ich. Du nicht?“

 

Jonathan Lee – Wer ist Mr. Satoshi?

Roope Lipasti – Ausflug mit Urne

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©Random House Verlagsgruppe

Mit einer Urne quer durch Finnland

Als ihr Großvater stirbt, beschließen die beiden ungleichen Brüder Teemu und Janne, sich mit der Urne auf einen Roadtrip durch Finnland zu begeben. Sie wollen in verschiedenen Städten Halt machen, in denen ihr Großvater einmal gelebt hat – und am Ende seine Asche verstreuen und das Erbe kassieren. Doch die Reise ist kein Zuckerschlecken. Unfälle, Prügeleien und eine von beiden Männern geliebte Frau erwarten die beiden Streithähne und erschweren ihnen den Trip.

Hans Joachim Schädlich – „Sire ich eile…“ Voltaire bei Friedrich II.

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© Rowohlt Verlag

Voltaire am Hof des preußischen Königs

Nach dem Tod seiner geliebten Émilie du Châtelet gibt Voltaire dem Drängen des preußischen Königs Friedrich II. nach und begibt sich im Jahr 1750 an dessen Hof. Anders als die verstorbene Émilie glaubt Voltaire der Vorstellung, dass der König ein „Philosoph auf dem Thron“ sei.

Zitat des Tages: aus Nino Haratischwilis „Das achte Leben (Für Brilka)“

Nino Haratischwili Das achte Leben für Brilka Zitat Buch Roman

Früher, als ich etwa so alt wie war wie du, Brilka, habe ich mich oft gefragt, was wohl wäre, wenn das kollektive Gedächtnis der Welt andere Dinge erhalten und wiederum andere verloren hätte. Wenn alle Kriege und alle diese unzähligen Könige, Herrscher, Führer und Söldner vergessen und nur Menschen in den Büchern blieben, die ein Haus mit eigenen Händen gebaut, einen Garten angelegt, eine Giraffe entdeckt, eine Wolke beschrieben und den Nacken einer Frau besungen hätten; ich habe mich gefragt, woher wir wissen, dass die, deren Name überdauert, besser, klüger, oder interessanter sind, nur weil sie der Zeit standgehalten haben – wo bleiben die Vergessenen?

Wir entscheiden uns dafür, an was wir uns erinnern wollen und an was nicht. Die Zeit hat damit nichts zu tun. Der Zeit ist das egal.

 

Nino Haratischwili – Das achte Leben (Für Brilka)

Joan Didion – Slouching Towards Bethlehem / Stunde der Bestie

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©FSG Classics

California Dreaming

Joan Didion ist eine amerikanische Journalistin und Schriftstellerin, die unter anderem regelmäßig für The New Yorker und The New York Review of Books schreibt. Slouching Towards Bethlehem (deutscher Titel: Stunde der Bestie) ist eine Sammlung von Essays, welche im Laufe der Jahre in verschiedenen Magazinen erschienen sind.
Das Buch ist der literarischen Gattung Faction zuzuordnen – der Begriff setzt sich zusammen aus den Wörtern fact und fiction. Im Deutschen wird auch der Name Faktografie benutzt. Thematisch ist das Buch weitgreifend, verlässt bis auf eine Geschichte allerdings nie den Staat Kalifornien. Es geht um einen Mordfall, die Insel Alcatraz, John Wayne, Joan Baez, Selbstrespekt, Moral, Hawaii nach Pearl Harbor und um verdammt viele Hippies.

Zitat des Tages: aus Haruki Murakamis „Kafka am Strand“

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Hin und wieder hat das Schicksal Ähnlichkeit mit einem örtlichen Sandsturm, der unablässig die Richtung wechselt. Sobald du deine Laufrichtung änderst, um ihm auszuweichen, ändert auch der Sturm seine Richtung, um dir zu folgen. […]Und wenn der Sandsturm vorüber ist, wirst du kaum begreifen können, wie du ihn durchquert und überlebt hast. Du wirst auch nicht sicher sein, ob er wirklich vorüber ist. Nur eins ist sicher. Derjenige, der aus dem Sandsturm kommt, ist nicht mehr derjenige, der durch ihn hindurchgegangen ist.

Haruki Murakami – Kafka am Strand.