Paul Auster – 4 3 2 1

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Was wäre wenn?

Archie, eigentlich Archibald Ferguson, wächst in den 50er Jahren in Newark auf. Nach und nach entwickeln sich vier Varianten seines Lebens. Zunächst eher bescheiden und provinziell, dann von den Ereignissen seiner Zeit gezeichnet, außerdem vom Unglück verfolgt und schließlich von großer künstlerischer Begabung. Alle vier Versionen sind geprägt von der Liebe, sowie unvorhergesehenen Schicksalsschlägen.

Leigh Bardugo – Six of Crows / Das Lied der Krähen

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Eine Straßengang wagt den unmöglichen Einbruch

In Ketterdam regieren die Straßengangs die Stadt – in Spielclubs und Freudenhäusern tummeln sich nachts die Gestalten der Unterwelt, machen dubiose Geschäfte, handeln mit Drogen und Menschen. Zu ihnen gehören die Dregs, angeführt vom „Bastard des Viertels“, dem mysteriösen Kaz Brekker. Sie sind Diebe, Betrüger, Soldaten, Mörder. Als Kaz von einem der reichsten Händler der Stadt den Auftrag erhält, die Entwicklung der gefährlichen Droge Jurda Parem aufzuhalten, stellt er seine Crew zusammen, um in den bestgesichertsten Ort einzubrechen: den Ice Court in Fjerda.

Raymond Carver – Wovon wir reden, wenn wir von Liebe reden

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Die Bedeutung des Alltags

Wovon wir reden, wenn wir von Liebe reden, ist eine 1981 erstmals im Original veröffentlichte Kurzgeschichtensammlung des Autors Raymond Carver. Das Buch umfasst insgesamt 17 Stories. Carver selbst war es erst kurz vor der Veröffentlichung gelungen, seine Alkoholsucht zu überwinden und kurz darauf folgte auch die Trennung von seiner ersten Frau.

Zitat des Tages: Aus Paul Austers „Winterjournal“

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Du kannst dich selbst nicht sehen. Du weißt, wie du aussiehst, Spiegeln und Fotos sei Dank, aber wenn du dich draußen in der Welt  unter deinen Mitmenschen bewegst, seien es Freunde, Fremde oder die innigst Geliebten, ist dein Gesicht für dich unsichtbar. Du kannst andere Teile von dir sehen, Hände und Füße, Schultern und Oberkörper, aber nur die Vorderseite, nicht die Rückseite, außer der Rückseite deiner Beine, wenn du sie in die richtige Position verdrehst, aber nicht dein Gesicht, nie dein Gesicht, aber letztendlich – zumindest soweit es andere betrifft – ist dein Gesicht doch, wer du bist, die wesentliche Tatsache deiner Identität. Pässe enthalten keine Fotos von Händen und Füßen. Selbst du, der du jetzt vierundsechzig Jahre in deinem Körper lebst, wärst wahrscheinlich nicht in der Lage, deinen Fuß auf einem einzelnen Foto deines Fußes zu erkennen, zu schweigen von deinem Ohr, deinem Ellbogen oder einem deiner Augen in Nahaufnahme. Alles so vertraut im Kontext des Ganzen, aber absolut anonym, wenn es Stück für Stück betrachtet wird. Wir alle sind uns selbst fremd, und wenn wir irgendeine Ahnung haben, wer wir sind, dann nur, weil wir in den Augen anderer leben.

 

  • Paul Auster: Winterjournal.

Ransom Riggs – Die Stadt der Besonderen Kinder

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Die besonderen Kinder in London

Nachdem Jacob und die anderen besonderen Kinder von der Insel Cairnholm entkommen konnten, stehen sie vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe: Miss Peregrine ist immer noch in der Gestalt eines Vogels gefangen und kann sich aus eigener Kraft nicht zurückverwandeln. Doch die meisten Ymbrinen, die in der Lage wären, ihnen zu helfen, wurden von den Wights gefangen genommen. Ihre einzige Möglichkeit besteht darin, nach London zu gelangen und dort nach der Ymbrine zu suchen, die sich bisher angeblich noch verstecken konnte.

Cormac McCarthy – Die Abendröte im Westen

Cormac McCarthy Die Abendröte im Westen Rezension

Die Eroberung des amerikanischen Westens als blutige Passion

Die Handlung beginnt im Jahr 1849, ein namenloser Junge verlässt das verwahrloste Elternhaus in Tennessee. Er flieht in Richtung Westen, wo er sich einer Gruppe, bestehend aus ehemaligen Soldaten und Desperados, anschließt. Verfolgt von Hunger, Durst und Indianern ziehen sie nach Mexiko.

Poeten 2.0 – Tyler Knott Gregson und Iain S. Thomas

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Seit einigen Jahren erfährt die Lyrik einen internationalen Boom – Instagram und Tumblr sei Dank.

War es früher eine noch brotlosere Kunst als das Romanschreiben, so eröffnen sich durch das Internet ganz neue Möglichkeiten für junge Poeten.
Erst mehren sich die Follower, dann werden plötzlich Verlage und Literaturagenten aufmerksam. Viele Web-Poeten veröffentlichten ihre Gedichte zuerst im Selbstverlag oder gar nur auf ihren Social Media-Kanälen und Blogs, bevor sie dann doch noch entdeckt wurden.

Marissa Meyer – Wie Monde so silbern

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Cyborg-Cinderella – das etwas andere Märchen

Cinder ist ein Cyborg und die beste Mechanikerin in Neu-Peking. Sie lebt seit dem Tod ihres Stiefvaters mit ihrer Stiefmutter und den beiden Stiefschwestern Peony und Pearl zusammen. Ihre Stiefmutter schikaniert Cinder wo sie nur kann, erst recht, nachdem sich Peony mit der gefährlichen Blauen Pest infiziert.

Clemens J. Setz – Die Stunde zwischen Frau und Gitarre

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Ein ungewöhnliches Arrangement

Die junge Natalie wird in einem Wohnheim für behinderte Menschen die Bezugsbetreuerin von Alexander Dorm. Dorm ist Rollstuhlfahrer, besitzt ein unberechenbares Temperament und gilt allgemein als „schwieriger“ Fall. Schnell wird Natalie in ein Arrangement eingeweiht, das den Besuch von Christopher Hollberg betrifft.

Harry Potter und das Verwunschene Kind

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19 Jahre danach

Hogwarts, 19 Jahre später. Albus Severus Potter hat es nicht leicht an der Zauberschule. Auf seinen Schultern lastet der Druck – und zugleich Fluch – der Sohn des berühmten Harry Potter zu sein. Doch im Gegensatz zu seinem großen Bruder James scheint er seinem Vater nicht im geringsten zu gleichen: er ist miserabel im Zaubern, seinen Besen bekommt er nicht einmal in die Luft und bis auf Dracos Sohn Scorpiusus will niemand etwas mit ihm zu tun haben.