Poeten 2.0 – Tyler Knott Gregson und Iain S. Thomas

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Seit einigen Jahren erfährt die Lyrik einen internationalen Boom – Instagram und Tumblr sei Dank.

War es früher eine noch brotlosere Kunst als das Romanschreiben, so eröffnen sich durch das Internet ganz neue Möglichkeiten für junge Poeten.
Erst mehren sich die Follower, dann werden plötzlich Verlage und Literaturagenten aufmerksam. Viele Web-Poeten veröffentlichten ihre Gedichte zuerst im Selbstverlag oder gar nur auf ihren Social Media-Kanälen und Blogs, bevor sie dann doch noch entdeckt wurden. Continue reading „Poeten 2.0 – Tyler Knott Gregson und Iain S. Thomas“

Sarah Kay – No Matter the Wreckage

 

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Sarah Kay könnte einigen vielleicht durch ihre Poetry Slam-Auftritte bekannt sein. 2014 erschienen Gedichte von ihr in dem Band No Matter the Wreckage.

Es sind längere Gedichte, meist über eine halbe Seite lang, von denen manche mit gereimten Versen arbeiten. Viele von ihnen gehen jedoch nahezu fließend in Prosa über, sie erzählen ganze Geschichten statt nur Momente.

You will put the wind in win(d)some, lose some.
You will put the star in starting over and over.
And no matter how many land mines erupt in a minute,
be sure your mind lands on the beauty of this funny place called life.

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Amanda Lovelace – the princess saves herself in this one

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Wie die Prinzessin zur Königin wurde

Von der kleinen Prinzessin zum jugendlichen Burgfräulein zur erwachsenen, starken Königin – das ist Amanda Lovelaces Geschichte, welche sie in ihrer Gedichtsammlung the princess saves herself in this one erzählt. Das Buch ist in vier Kapitel geteilt – „the princess, the damsel, the queen, you“ Continue reading „Amanda Lovelace – the princess saves herself in this one“

Rupi Kaur – milk and honey

Rezension Rupi Kaur milk and honey milch und honig Gedichte

 

So süß wie Milch und Honig

Was ist gute Poesie?
Muss sie sich reimen? Muss sie rhythmisch sein? Muss sie überhaupt etwas müssen?
Wenn Rupi Kaurs Kritiker sagen, „wahre Dichter“ würden sich im Grabe umdrehen, sollten sie vielleicht mal an den Grabstein von Herrn William Wordsworth klopfen, der sagte: Die Poesie hat ihren Ursprung in einem Gefühl, dessen man sich in Ruhe erinnert. Continue reading „Rupi Kaur – milk and honey“