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Matt Haig – How to stop time/ Wie man die Zeit anhält

Matt Haigs neuer Roman How to stop time, der im April auf Deutsch erscheint, ist wieder ein gelungener literarischer Streich, unterhaltsam, philosophisch und unglaublich schön. What is the point of living when you have no one to live for? Tom Hazard, eigentlich Estienne Thomas Ambroise Christophe Hazard, geboren 1581 in Frankreich, hat ein Problem: er…

Fernando Aramburu – Patria

Anhand zweier Familien erzählt Fernando Aramburu in Patria, wie eine Gesellschaft aufgrund von Gewalt auseinanderbricht. Ein großer Roman über Schuld, dem Wunsch nach Vergebung, den Grenzen der Freundschaft und die Frage, was eine Gemeinschaft zusammenhält. Am Grab ihres Mannes Txato erzählt Bittori ihm, dass sie beschlossen hat, in das Haus zurückzukehren, in welchem sie gemeinsam…

18 Bücher für 2018

2018 wird nicht nur ein Jahr mit vielen spannenden literarischen Neuerscheinungen, sondern auch DIE Möglichkeit, uns endlich die Bücher zur Brust zu nehmen, die schon viel zu lange herumliegen, obwohl wir sie unbedingt lesen möchten. Unsere 18 Bücher, die 2018 definitiv dran glauben müssen (mal sehen, ob das auch wirklich so klappt…), sind folgende: BuchBuecherKlassikerLesenLiteraturNeuerscheinungen

Kurz und knackig: Die Gabe (Naomi Alderman) & My Life on the Road (Gloria Steinem)

Naomi Alderman – Die Gabe Was wäre, wenn Frauen plötzlich die Macht ergreifen würden? Wenn sie sich zusammenschließen, überall auf der Welt, und ihre neu entdeckte Gabe nicht nur zum Guten benutzen? Hohe Positionen an sich reißen, die Männer unterdrücken, Angst und Schrecken verbreiten? In Naomi Aldermans dystopischem Roman Die Gabe (im Englischen: The Power,…

Nathan Hill – Geister

Der Literaturprofessor Samuel Anderson muss sich unfreiwillig auf die Suche nach der Lebensgeschichte seiner Mutter machen, nachdem diese einen republikanischen Gouverneur vor laufender Kamera mit Steinen bewirft. Nathan Hills Roman Geister bewegt sich zwischen vielen verschiedenen Themen und verliert dabei den Fokus. Das Leben des Literaturprofessors Samuel Anderson ändert sich schlagartig, als er den Anruf…

Cormac McCarthy – Die Straße

Cormac McCarthys 2006 erschienener Roman Die Straße gilt als DIE Postapokalypse schlechthin. In einer Atmosphäre der Angst und Hoffnungslosigkeit kämpfen ein Vater und sein kleiner Sohn um das nackte Überleben. Geht’s dir gut?, fragte er. Der Junge nickte. Dann marschierten sie im stahlgrauen Licht die Asphaltstraße entlang, schlurften durch die Asche, jeder die ganze Welt…

Juan Gabriel Vásquez – Die geheime Geschichte Costaguanas

Zwischen historischem Roman und Familiengeschichte: In seinem wunderbar erzählten Buch Die geheime Geschichte Costaguanas berichtet Juan Gabriel Vásquez vom Bau des Panamakanals, der Geschichte seiner Heimat Kolumbien und macht den Leser zum Richter. Ende des 19. Jahrhunderts wird in Panama ein Kanal gebaut, der die Weltmeere verbinden soll. Der Ort, der vorher im politischen Weltgeschehen…

Jean-François Parot – Commissaire Le Floch und das Geheimnis der Weißmäntel

Im ersten Band von Jean-François Parot ermittelt Commissaire Le Floch im Auftrag des Königs und erweist sich als kluger Ermittler im Paris des 18. Jahrhunderts. Nach seinem Studium bei den Jesuiten arbeitet Nicolas Le Floch als Gehilfe bei einem Notar. Doch plötzlich wird er aus seinem Alltag gerissen und gelangt, ausgestattet mit einem Empfehlungsschreiben, zum…

John Burnside – Ashland & Vine

In seinem neuen Roman Ashland & Vine schreibt John Burnside über Amerikas Geschichte im 20. Jahrhundert und über die Kraft des Erzählens. Seitdem ihr Vater gestorben ist, trinkt die Studentin Kate zu viel Alkohol. Während sie an einem Dokumentarfilm mitarbeitet, lernt sie Jean Culver kennen. Im Austausch für ihre Lebensgeschichte verlangt Jean, dass Kate mit…