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Victor Jestin – Hitze

Hitze von Victor Jestin führt unmittelbar in die tosende Gefühlswelt eines 17-Jährigen. Der 17-jährige Léonard ist mit seiner Familie im Urlaub auf einem Campingplatz am Meer. In den zwei Wochen hat er kaum Anschluss gefunden, ist genervt von den Fragen der Eltern und der Rekordhitze. In einer der Nächte kurz vor seiner Abreise beobachtet er…

Monatsrückblick: gelesen im April

Im April hatten wir recht viel Zeit zum Lesen – und, wie ihr sehen könnt, mehr Lust auf Sachbücher als bisher. Von denen waren zwar nicht alle gleich überzeugend, dafür konnten uns aber vier der fünf Romane begeistern. Margarete Stokowski – Die letzten Tage des Patriarchats In diesem Buch sind 75 Texte versammelt, einige Essays,…

Benjamin Myers – Offene See

Offene See von Benjamin Myers schwelgt in Naturbeschreibungen und erzählt vom Erwachsenwerden, allerdings ohne überraschen zu können. 1946 entschließt sich der junge Robert nach dem Ende der Schule, hinaus in die Natur zu ziehen, bevor er der Familientradition folgen wird, um wie sein Vater und dessen Vorfahren im Bergwerk zu arbeiten. Ort seiner Sehnsucht ist…

Amélie Nothomb – Kosmetik des Bösen

Amélie Nothombs Kosmetik des Bösen ist ein kluger, unterhaltsamer und spannender Dialogroman über das Böse, das sich in uns allen verbirgt. Jérôme Angust sitzt am Flughafen und wartet, denn sein Flieger hat Verspätung. Der Geschäftsreisende möchte einfach nur in Ruhe lesen, bis es endlich weiter geht, doch ein Mann, der sich als Holländer namens Textor…

Haruki Murakami – Kafka am Strand

Kafka am Strand ist vielleicht der unbequemste von Haruki Murakamis Romanen, gleichzeitig – oder vielleicht auch deswegen – aber auch einer seiner besten. „Neben der Welt, in der wir leben, existiert stets noch eine andere, die wir bis zu einem gewissen Punkt betreten und aus der wir dennoch wieder heil zurückgelangen können. Wenn wir vorsichtig…

Monatsrückblick: gelesen im März

Der März war trotz Social Distancing und beschränkter Aktivitäten kein besonders lesestarker Monat. Von den fünf Büchern, die wir beendet haben, konnten uns immerhin drei Autorinnen mit ihren Werken überzeugen. Welche das waren, erfahrt ihr im Folgenden: Peter Keglevic – Wolfsegg Agnes lebt mit ihren Eltern und den beiden Geschwistern in einem Tal, in dem…

Indiebookday 2020 – acht großartige Bücher aus unabhängigen Verlagen

Heute ist Indiebookday! Seit 2013 besteht dieser Tag, der zunächst in Deutschland großen Anklang fand und sich später auch auf weitere Länder wie die Niederlande, Großbritannien, Portugal, Italien und Brasilien ausweitete. Er ist dazu da, den kleinen, unabhängigen Verlagen mehr Aufmerksamkeit zu schenken, in ihren Programmen zu stöbern und in ihre Bücher reinzulesen. Zu diesem…

Félix Francisco Casanova – Heute ist mein letzter Tag lebendig (hoffentlich)

Heute ist mein letzter Tag lebendig (hoffentlich) ist der erste, einzige und wirklich gelungene Roman des in jungen Jahren verstorbenen Schriftstellers Félix Francisco Casanova. Mein Verstand ist die ersoffene Kakerlake im Schleim meines Wahns. Bernardo ist erst fünfundzwanzig und doch schon des Lebens überdrüssig. Mehrmals versuchte er bisher, sich umzubringen, doch jeder Versuch scheiterte. Er…

Michael Ende – Die unendliche Geschichte

Michael Endes Die unendliche Geschichte, zurecht ein moderner phantastischer Klassiker, wird in der Jubiläumsausgabe durch wunderschöne Illustrationen von Sebastian Meschenmoser ergänzt. Wer niemals offen oder im Geheimen bitterliche Tränen vergossen hat, weil eine wunderbare Geschichte zu Ende ging und man Abschied nehmen musste von den Gestalten, mit denen man gemeinsam so viele Abenteuer erlebt hatte,…