Browse by:

Mieko Kawakami – Brüste und Eier

Mieko Kawakamis Debütroman Brüste und Eier zeichnet das Porträt einer patriarchalischen japanischen Gesellschaft, die sich langsam aber sicher wandelt – und erlaubt dadurch völlig neue Blickwinkel in der japanischen Literatur. Der Roman basiert auf der gleichnamigen Novelle Kawakamis, die in Japan bereits 2008 erschien. Im ersten Teil begleiten wir Natsuko, eine aufstrebende Autorin, in dem…

Unsere besten Bücher 2020

2020 – was für ein Jahr! Nicht nur in der Welt hat sich viel getan, sondern auch bei uns. Unser Lesetempo hat zwischendurch ordentlich abgenommen und auf dem Blog erscheinen deutlich seltener neue Beiträge. Dafür haben wir in diesem Jahr unsere Leidenschaft für Sachbücher zu gesellschaftlichen Themen entdeckt und unser Interesse für Kurzgeschichten vertieft. Trotz…

Matt Haig – The Midnight Library

Matt Haig gehen seine kreativen Ideen anscheinend nie aus: The Midnight Library ist ein weiterer melancholischer, amüsanter und herzerwärmender Roman über das Leben. „Sometimes the only way to learn is to live.“ Was wäre, wenn du kurz bevor du stirbst in ein Zwischenreich kommst? Und wenn dies eine große Bibliothek ist, voller ungelesener Bücher? Und…

F. Scott Fitzgerald – Der große Gatsby

F. Scott Fitzgeralds Der große Gatsby, ein Klassiker der Weltliteratur, ist ein intensiver und sprachlich herausragender Roman über die oberflächliche Gesellschaft der 20er Jahre und den Schmerz des Loslassens. „Wissen Sie, ich befinde mich meist unter Fremden, weil ich mich mal hierhin, mal dorthin treiben lasse, um die traurigen Dinge zu vergessen, die mir passiert…

Sally Rooney – Normale Menschen

Sally Rooneys neuster Roman Normale Menschen liest sich wie eine optimierte Version ihres Erstlings – und überzeugt auf ganzer Länge. [Werbung: Kooperation mit dem Luchterhand Verlag] Marianne und Connell leben in einer Kleinstadt in der Nähe von Sligo an der irischen Westküste. Sie gehen in eine Klasse, doch haben eigentlich nichts miteinander zu tun. Mariannes…

Monatsrückblick: gelesen im Juli

Nachdem wir den letzten Monatsrückblick einfach mal faul übersprungen haben (drei Bücher waren aber auch kaum genug, um einen ganzen Beitrag zu füllen), wollen wir unsere Juli-Lektüre nun wieder mit euch teilen. Insgesamt hatten wir einen ganz guten Lesemonat mit einem klaren Highlight aus der Kategorie Sachbuch! Cho Nam-joo – Kim Jiyoung, Born 1982 Kim…

Cho Nam-joo – Kim Jiyoung, Born 1982

Cho Nam-joos feministisches Buch Kim Jiyoung, Born 1982 schlug in den letzten vier Jahren große Wellen in seinem Erscheinungsland Südkorea – völlig zu Recht. The world had changed a great deal, but the little rules, contracts and customs had not, which meant the world hadn’t actually changed at all. BelletristikFeminismusLiteraturRezensionRomanSüdkorea

Kurz und knackig: Die Zeuginnen (Margaret Atwood)

Margaret Atwoods neuster Roman Die Zeuginnen spielt chronologisch nach ihrem Meisterwerk Der Report der Magd – jedoch vor dessen Epilog. Die Leser begleiten drei verschiedene Frauen und lernen durch sie den Staat Gilead, seine Gesellschaft und die Intrigen hinter der Fassade genauer kennen. BelletristikDystopieLiteraturMargaret AtwoodRezensionRoman