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Cho Nam-joo – Kim Jiyoung, Born 1982

Cho Nam-joos feministisches Buch Kim Jiyoung, Born 1982 schlug in den letzten vier Jahren große Wellen in seinem Erscheinungsland Südkorea – völlig zu Recht. The world had changed a great deal, but the little rules, contracts and customs had not, which meant the world hadn’t actually changed at all. BelletristikFeminismusLiteraturRezensionRomanSüdkorea

Kurz und knackig: Die Zeuginnen (Margaret Atwood)

Margaret Atwoods neuster Roman Die Zeuginnen spielt chronologisch nach ihrem Meisterwerk Der Report der Magd – jedoch vor dessen Epilog. Die Leser begleiten drei verschiedene Frauen und lernen durch sie den Staat Gilead, seine Gesellschaft und die Intrigen hinter der Fassade genauer kennen. BelletristikDystopieLiteraturMargaret AtwoodRezensionRoman

Sibylle Berg – GRM

Sybille Berg erzählt mit einem unerbittlichen Blick auf unsere Gegenwart. GRM ist hart, aufrüttelnd und unbedingt lesenswert. Der neue Roman GRM von Sybille Berg beginnt in Rochdale, Großbritannien, in einer nahen Zukunft. Rochdale ist ein Ort, in dem der Neoliberalismus gründlich gearbeitet hat. Die vier Jugendlichen und Protagonisten  Don, Karen, Peter und Hannah haben es…

Fernanda Melchor – Saison der Wirbelstürme

Fernanda Melchors erster ins Deutsche übersetzte Roman Saison der Wirbelstürme porträtiert ein mexikanisches Dorf gefangen in einem Strudel der Gewalt und Trostlosigkeit. In La Matosa, einem fiktiven Dorf nahe der Küste Mexikos, wird eine Hexe umgebracht. Durch verschiedene Figuren wie den drogenabhängigen Luismi, seine Cousine, die unter seinen Eskapaden leidet, oder seine ungewollt schwangere minderjährige…

James Baldwin – Giovannis Zimmer

Intensiv und immer noch aktuell: Giovannis Zimmer von James Baldwin hat auch Jahre nach seiner Erstveröffentlichung nicht an Bedeutung verloren. Der Amerikaner David lernt im Paris der 50er den Barkeeper Giovanni kennen. Als die beiden eine Affäre beginnen, ist David zwischen Scham und Verlangen gefangen. Nachdem seine Verlobte Hella zurückkehrt, entscheidet er sich, das Verhältnis…

Tommy Orange – Dort dort

Zwölf Geschichten geschickt verwoben durch ein alles veränderndes Ereignis: Tommy Oranges Debüt Dort dort befasst sich mit der Native American Community in Oakland. In Oakland soll zum allerersten Mal ein Powwow stattfinden, eine große Feier der Native American Community, bei der man zusammenkommt, teils von weit her anreist, tanzt, isst, sich zurechtmacht, Traditionen aufrecht erhält…

Victor Jestin – Hitze

Hitze von Victor Jestin führt unmittelbar in die tosende Gefühlswelt eines 17-Jährigen. Der 17-jährige Léonard ist mit seiner Familie im Urlaub auf einem Campingplatz am Meer. In den zwei Wochen hat er kaum Anschluss gefunden, ist genervt von den Fragen der Eltern und der Rekordhitze. In einer der Nächte kurz vor seiner Abreise beobachtet er…

Monatsrückblick: gelesen im April

Im April hatten wir recht viel Zeit zum Lesen – und, wie ihr sehen könnt, mehr Lust auf Sachbücher als bisher. Von denen waren zwar nicht alle gleich überzeugend, dafür konnten uns aber vier der fünf Romane begeistern. Margarete Stokowski – Die letzten Tage des Patriarchats In diesem Buch sind 75 Texte versammelt, einige Essays,…

Amélie Nothomb – Kosmetik des Bösen

Amélie Nothombs Kosmetik des Bösen ist ein kluger, unterhaltsamer und spannender Dialogroman über das Böse, das sich in uns allen verbirgt. Jérôme Angust sitzt am Flughafen und wartet, denn sein Flieger hat Verspätung. Der Geschäftsreisende möchte einfach nur in Ruhe lesen, bis es endlich weiter geht, doch ein Mann, der sich als Holländer namens Textor…

Peter Keglevic – Wolfsegg

Überladene Handlung, die zur Groteske wird: Peter Keglevics Wolfsegg kann seinen Themen nicht gerecht werden. Die fünfzehnjährige Agnes Walder lebt mit ihren Eltern und Geschwistern in einem Alpental. Nach der Schule möchte sie gerne „Autoschrauber“ werden, stattdessen landet sie bei der „Raika“, der landwirtschaftlichen Genossenschaft. Nach kurzer Zeit wird sie bereits von ihrem Vorgesetzen sexuell…