Browse by:

Samanta Schweblin – Hundert Augen

Samanta Schweblins Hundert Augen ist ein spannender und kurzweiliger dystopischer Roman, der unseren heutigen Umgang mit den sozialen Medien klug weiterspinnt, aber leider keinen dauerhaft bleibenden Eindruck hinterlässt. Mehrere Männer, Frauen und Jugendliche, sowie zahlreiche kleine, mit Kameras ausgestattete Plüsch-Roboter namens Kentukis sind die Protagonisten in Schweblins Roman. Sie sitzen in Deutschland, Mexiko, Kanada. Diejenigen,…

Karosh Taha – Beschreibung einer Krabbenwanderung

Karosh Tahas Debütroman Beschreibung einer Krabbenwanderung ist ein sprachlich wie inhaltlich extrem gelungenes Werk über das Erwachsenwerden zwischen zwei Kulturen. Ich glaube, Vergessen ist ein schöneres Geschenk als Erinnern. Sanaa studiert, hat einen Freund und einen Liebhaber. Ihre depressive Mutter Asija verlässt kaum das Schlafzimmer, außer, um nachts auf dem Balkon zu stehen und den…

Ilka Piepgras (Hg.) – Schreibtisch mit Aussicht

Ilka Piepgras gewährt in ihrem Buch Schreibtisch mit Aussicht – Schriftstellerinnen über ihr Schreiben spannende und inspirierende Einblicke in das Schaffen von 24 Autorinnen. Was ist Inspiration? Meines Erachtens ständige Wachsamkeit. Ständig Ausschau halten nach Material, Tag und Nacht, wach und im Schlaf. – Hilary Mantel In 24 Texten berichten sowohl deutsche als auch internationale…

Young-ha Kim – Aufzeichnungen eines Serienmörders

Young-ha Kim ist in Südkorea einer der populärsten Gegenwartsautoren. Mit Aufzeichnungen eines Serienmörders ist nun auch seine erste deutsche Übersetzung erschienen – und macht eine Mords-Lust auf mehr! Meine letzte Lebensaufgabe steht fest. Ich muss Jutae Park umbringen. Bevor ich vergesse, wer er ist. Byongsu Kim ist pensionierter Tierarzt – und pensionierter Serienmörder. Seit über…

Mieko Kawakami – Brüste und Eier

Mieko Kawakamis Debütroman Brüste und Eier zeichnet das Porträt einer patriarchalischen japanischen Gesellschaft, die sich langsam aber sicher wandelt – und erlaubt dadurch völlig neue Blickwinkel in der japanischen Literatur. Der Roman basiert auf der gleichnamigen Novelle Kawakamis, die in Japan bereits 2008 erschien. Im ersten Teil begleiten wir Natsuko, eine aufstrebende Autorin, in dem…

Anne Weber – Annette, ein Heldinnenepos

Anne Webers Annette, ein Heldinnenepos ist die Geschichte einer Freiheitskämpferin zwischen ihren eigenen Idealen und zerstörten Illusionen. Ein literarisches Ereignis, sowohl in seiner Form wie auch in seinem Inhalt, das mit dem Deutschen Buchpreis 2020 ausgezeichnet wurde. In Kooperation mit der Büchergilde Gutenberg verlosen wir im Rahmen des Büchergilde-Adventskalenders auf unserem Instagram-Kanal ein Exemplar des…

Susanna Clarke – Piranesi

Susanna Clarke ist nach 16 Jahren mit einem neuen Roman zurück: Doch so interessant Piranesi auch ist, kann er nicht an die Klasse von Jonathan Strange & Mr. Norrell anknüpfen. Piranesi lebt in Dem Haus, das mit seinen tausenden von Sälen und wiederkehrenden Fluten viele Geheimnisse birgt. Bloß Menschen gibt es hier keine – außer…

Karl Ove Knausgård – Aus der Welt

Karl Ove Knausgårds Debütroman Aus der Welt zeigt trotz einiger Längen bereits das Können des norwegischen Autors, der heute, knapp zwanzig Jahre später, weltweit bekannt ist. Karl Ove Knausgård ist mit seinem sechsteiligen autobiografischen Romanprojekt Min Kamp über die Grenzen seiner Heimat bekannt geworden. Sein Debütroman Aus der Welt wurde nun endlich auch ins Deutsche…

Matt Haig – The Midnight Library

Matt Haig gehen seine kreativen Ideen anscheinend nie aus: The Midnight Library ist ein weiterer melancholischer, amüsanter und herzerwärmender Roman über das Leben. „Sometimes the only way to learn is to live.“ Was wäre, wenn du kurz bevor du stirbst in ein Zwischenreich kommst? Und wenn dies eine große Bibliothek ist, voller ungelesener Bücher? Und…

F. Scott Fitzgerald – Der große Gatsby

F. Scott Fitzgeralds Der große Gatsby, ein Klassiker der Weltliteratur, ist ein intensiver und sprachlich herausragender Roman über die oberflächliche Gesellschaft der 20er Jahre und den Schmerz des Loslassens. „Wissen Sie, ich befinde mich meist unter Fremden, weil ich mich mal hierhin, mal dorthin treiben lasse, um die traurigen Dinge zu vergessen, die mir passiert…