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Félix Francisco Casanova – Heute ist mein letzter Tag lebendig (hoffentlich)

Heute ist mein letzter Tag lebendig (hoffentlich) ist der erste, einzige und wirklich gelungene Roman des in jungen Jahren verstorbenen Schriftstellers Félix Francisco Casanova. Mein Verstand ist die ersoffene Kakerlake im Schleim meines Wahns. Bernardo ist erst fünfundzwanzig und doch schon des Lebens überdrüssig. Mehrmals versuchte er bisher, sich umzubringen, doch jeder Versuch scheiterte. Er…

Anna Burns – Milchmann

Zwischen Emanzipationsgeschichte und politischem Roman: Milchmann von Anna Burns wurde völlig verdient ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr erhielt der nordirische Autorin Anna Burns den Man Booker Prize für ihren Roman Milkman, der nun endlich unter dem Titel Milchmann in deutscher Übersetzung erschienen ist. Angesiedelt zur Zeit der „Troubles“ in einem namenlosen Vorort, wird die 18-jährige Erzählerin…

Cormac McCarthy – Kein Land für alte Männer

Düster und voller Gewalt: Cormac McCarthy setzt sich in Kein Land für alte Männer erneut mit der Dunkelheit auseinander. In der texanischen Wüste stößt der Jäger Llewelyn auf ein Blutbad, das Resultat eines gescheiterten Drogendeals. Er findet zerschossene Pick-ups, Leichen und am Ende einer Blutspur entdeckt er einen Koffer mit über 2 Millionen Dollar. BelletristikBuchCormac…

Julia Armfield – Salt Slow

In neun wundervoll bizarren Erzählungen lässt die literarische Newcomerin Julia Armfield in Salt Slow magischen Realismus und Horror miteinander verschmelzen. Neun Kurzgeschichten, neun Protagonistinnen: Julia Armfield beleuchtet alltägliche und nachempfindbare Themen wie Veränderung, Liebe, Tod, Zweifel, Erwachsenwerden und Trauer in völlig ungewohnten Szenarien. BelletristikErzählungenKurzgeschichtenLiteraturMagischer RealismusRezension

Tomas Espedal – Das Jahr

Mit seinem neuen Buch Das Jahr kann Tomas Espedal nicht seine gewohnte Klasse erreichen. In Form eines epischen Gedichts kreist der norwegische Autor in Das Jahr um die Themen Tod, Altern und Liebe. Wer seine anderen Texte kennt, weiß, dass diese Felder im Werk Espedals immer wiederkehren und er sie in verschiedenen Formen wie Tagebüchern,…

Fuminori Nakamura – Der Revolver

Fuminori Nakamuras Roman Der Revolver erzählt faszinierend abgeklärt von der Besessenheit einer Schusswaffe. Nishikawa, ein unscheinbarer Student, findet eines Abends im strömenden Regen eine Leiche. War es Mord? Oder Suizid? Obwohl er weiß, dass er den Tatort verfälscht und so nicht nur in die Ermittlungen eingreift, sondern auch zu einem potenziellen Verdächtigen wird, nimmt Nishikawa…

George Saunders – Fuchs 8

Ein absolut hinreißendes Buch, das Leser jeden Alters begeistern dürfte: George Saunders‘ Fuchs 8 glänzt durch Originalität und fantastische Illustrationen. Fuchs 8, ein Tagträumer seinesgleichen, der die Menschensprache erlernt hat, versucht, seiner Gruppe zu helfen. In dem Waldstück, in dem sie leben, rücken plötzlich LKWs an, um eine Shopping-Mall zu errichten. Die Füchse werden ihrer…

Andrzej Sapkowski – Das Erbe der Elfen (Der Hexer 1)

Fantasy für Erwachsene: Andrzej Sapkowski hat mit Das Erbe der Elfen eine düstere Welt erschaffen, in der auch Themen wie Fremdenfeindlichkeit verarbeitet werden. Nach dem brutalen Überfall auf Cintra wird die Thronerbin Cirilla vermisst. Der Hexer Geralt hat sie an einen verborgenen Ort, den Stammsitz der Hexer, gebracht, um sie dort auszubilden. Der HexerFantasyLiteraturRezensionThe Witcher

Marieke Lucas Rijneveld – Was man sät

Beeindruckendes Porträt einer zerstörten Jugend: Marieke Lucas Rijnevelds Debütroman Was man sät verstört beim Lesen. Als die zwölfjährige Jas vor Weihnachten bemerkt, dass ihr Vater ihr Kaninchen mästet, betet sie zu Gott, er solle lieber ihren Bruder als das Kaninchen zu sich holen. Noch am selben Tag ertrinkt ihr Bruder. Für die Familie steht fest,…