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Peter Stamm – Agnes

Peter Stamms Debütroman Agnes erschien bereits 1998. Es ist ein kurzes Werk, das zärtlich und voller Melancholie vom Scheitern einer Liebe erzählt. „Agnes ist tot. Eine Geschichte hat sie getötet.“ – So beginnt der nur 153 Seiten kurze Roman des Schriftstellers Peter Stamm. Doch anstatt Antworten zu liefern, auf die Fragen, die durch jene ersten…

Walter Moers – Ensel und Krete

Das etwas andere Märchen: Walter Moers hat mit Ensel und Krete eine düstere und phantasievolle zamonische Version des Klassikers Hänsel und Gretel geschaffen. Die Geschwister Ensel und Kretel, zwei junge Fhernhachen, machen mit ihren Eltern Urlaub im Großen Wald. Doch neugierig, wie sie sind, lassen sie sich von der spannenden Flora und Fauna ablenken und…

Kazuaki Takano – 13 Stufen

In seiner Zelle erwartet der Verurteilte Kihara seit sieben Jahren die Todesboten. Immer um neun Uhr morgens holen sie die todgeweihten Kandidaten. Wann er an der Reihe ist, weiß Kihara nicht. In einem Raum ohne natürliches Licht, nur knapp drei Quadratmeter groß, durchlebt er jeden Tag Todesangst: Zittern, Schweißausbrüche und unkontrollierten Harndrang. An die Tat,…

Kurz und knackig: Reality-Show & Die Kunst, Champagner zu trinken (Amélie Nothomb)

Reality-Show In Frankreich startet eine neue Reality-Show namens Konzentration. Menschen werden willkürlich verhaftet und in ein Lager eingesperrt. Rund um die Uhr werden sie von Kameras begleitet. Einige von ihnen werden als Kapos eingesetzt und dürfen darüber bestimmen, welche der Gefangenen jeden Tag zur Strecke gebracht werden. Unter den Kandidaten ist auch die junge Pannonica,…

Michael Ondaatje – Warlight/Kriegslicht

Das Leben einer Mutter: Michael Ondaatjes neuestes Werk Warlight nimmt den Leser mit auf eine Reise ins London der Nachkriegszeit. Am Ende bleibt der Eindruck, dass hier trotz hohem Niveau mehr möglich gewesen wäre. Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs werden Nathaniel und seine Schwester Rachel von ihren Eltern in London zurückgelassen. Sie bleiben in…

Emma Donoghue – Das Wunder

In ihrem neuen Roman Das Wunder entführt Emma Donoghue ihre Leser ins Irland des 19. Jahrhunderts – eine Zeit geprägt von Hunger und Elend und dem Kampf zwischen Glauben, Aberglauben und Wissenschaft. Irland, Mitte des 19. Jahrhunderts. Die elfjährige Anna O’Donnell hat angeblich seit vier Monaten keinen Bissen Nahrung mehr zu sich genommen. Menschen aus…

Garth Greenwell – Was zu dir gehört

Garth Greenwells Debütroman Was zu dir gehört über Scham, Begehren und schwules Selbstverständnis. Vielleicht eines der Bücher des Jahres? Es beginnt auf den öffentlichen Herrentoiletten des Kulturpalastes in Sofia. Hier trifft der amerikanische Lehrer und namenlose Ich-Erzähler auf Mitko, den er für Sex bezahlt. Er ist sofort fasziniert von dem jungen Bulgaren, dem ein Teil…

Heinrich Böll – Irisches Tagebuch

Auch nach über 60 Jahren mehr als lesenswert: Heinrich Böll nähert sich in Irisches Tagebuch Irland und seinen Bewohnern. Mittlerweile ist Heinrich Bölls Irisches Tagebuch 61 Jahre alt. Die Auflage hat die Millionengrenze überschritten. Im Jahr 1954 war der Schriftsteller zum ersten Mal auf Achill Island, einer Insel die zur Grafschaft Mayo gehört und abgesehen…

Julian Barnes – Vom Ende einer Geschichte

Julian Barnes preisgekrönter Roman Vom Ende einer Geschichte über das fragile Konstrukt der eigenen Identität und Erinnerung. Als Finn Adrian in die Klasse von Tony Webster kommt, werden die beiden Jungen schnell Freunde. Bücher, Philosophie und Sex sind die wichtigsten Themen, dabei hat Tony immer den Eindruck, dass Adrian in allem klüger ist als er…

Wakayama Bokusui – In der Ferne der Fuji wolkenlos heiter

Der Manesse Verlag hat einen Gedichtband mit Tanka des japanischen Dichters Wakayama Bokusui herausgebracht. In der Ferne der Fuji wolkenlos heiter ist eine Liebeserklärung an die Natur im Allgemeinen und den Fuji im Besonderen. Tanka werden im Gegensatz zu Haiku vermutlich den wenigsten Menschen im Westen ein Begriff sein. Haiku, die berühmten dreizeiligen Gedichte mit…