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Kurz und knackig: Reality-Show & Die Kunst, Champagner zu trinken (Amélie Nothomb)

Reality-Show In Frankreich startet eine neue Reality-Show namens Konzentration. Menschen werden willkürlich verhaftet und in ein Lager eingesperrt. Rund um die Uhr werden sie von Kameras begleitet. Einige von ihnen werden als Kapos eingesetzt und dürfen darüber bestimmen, welche der Gefangenen jeden Tag zur Strecke gebracht werden. Unter den Kandidaten ist auch die junge Pannonica,…

Michael Ondaatje – Warlight/Kriegslicht

Das Leben einer Mutter: Michael Ondaatjes neuestes Werk Warlight nimmt den Leser mit auf eine Reise ins London der Nachkriegszeit. Am Ende bleibt der Eindruck, dass hier trotz hohem Niveau mehr möglich gewesen wäre. Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs werden Nathaniel und seine Schwester Rachel von ihren Eltern in London zurückgelassen. Sie bleiben in…

Monatsrückblick: Unsere Bücher im Juni

Der Juni ist vorbei und mit ihm ein spannender und vielseitiger Lesemonat. Wir haben sehr breitgefächert gelesen – von Knausgård und Bolaño über Fantasy und Satire bis hin zum historischen Roman und zur Bandbiographie. Wir haben für euch eine Übersicht über unsere Leseeindrücke zusammengestellt. Roberto Bolaño – Die wilden Detektive Der Student Juan Garciá Madero…

Emma Donoghue – Das Wunder

In ihrem neuen Roman Das Wunder entführt Emma Donoghue ihre Leser ins Irland des 19. Jahrhunderts – eine Zeit geprägt von Hunger und Elend und dem Kampf zwischen Glauben, Aberglauben und Wissenschaft. Irland, Mitte des 19. Jahrhunderts. Die elfjährige Anna O’Donnell hat angeblich seit vier Monaten keinen Bissen Nahrung mehr zu sich genommen. Menschen aus…

Garth Greenwell – Was zu dir gehört

Garth Greenwells Debütroman Was zu dir gehört über Scham, Begehren und schwules Selbstverständnis. Vielleicht eines der Bücher des Jahres? Es beginnt auf den öffentlichen Herrentoiletten des Kulturpalastes in Sofia. Hier trifft der amerikanische Lehrer und namenlose Ich-Erzähler auf Mitko, den er für Sex bezahlt. Er ist sofort fasziniert von dem jungen Bulgaren, dem ein Teil…

Irische Literatur

Irland ist eines der Länder, die gerne schnell übersehen werden. Die Leute zieht es in die schottischen Highlands oder an die englische Küste und auch bei bekannten englischsprachigen Autoren denkt man zunächst eher an amerikanische oder britische Schriftsteller. Dabei hat Irland sowohl für Reisende als auch für Literaturliebhaber einiges zu bieten. Wir möchten euch heute…

Heinrich Böll – Irisches Tagebuch

Auch nach über 60 Jahren mehr als lesenswert: Heinrich Böll nähert sich in Irisches Tagebuch Irland und seinen Bewohnern. Mittlerweile ist Heinrich Bölls Irisches Tagebuch 61 Jahre alt. Die Auflage hat die Millionengrenze überschritten. Im Jahr 1954 war der Schriftsteller zum ersten Mal auf Achill Island, einer Insel die zur Grafschaft Mayo gehört und abgesehen…

Julian Barnes – Vom Ende einer Geschichte

Julian Barnes preisgekrönter Roman Vom Ende einer Geschichte über das fragile Konstrukt der eigenen Identität und Erinnerung. Als Finn Adrian in die Klasse von Tony Webster kommt, werden die beiden Jungen schnell Freunde. Bücher, Philosophie und Sex sind die wichtigsten Themen, dabei hat Tony immer den Eindruck, dass Adrian in allem klüger ist als er…

Wakayama Bokusui – In der Ferne der Fuji wolkenlos heiter

Der Manesse Verlag hat einen Gedichtband mit Tanka des japanischen Dichters Wakayama Bokusui herausgebracht. In der Ferne der Fuji wolkenlos heiter ist eine Liebeserklärung an die Natur im Allgemeinen und den Fuji im Besonderen. Tanka werden im Gegensatz zu Haiku vermutlich den wenigsten Menschen im Westen ein Begriff sein. Haiku, die berühmten dreizeiligen Gedichte mit…