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Monatsrückblick: Unsere Bücher im Juni

Der Juni ist vorbei und mit ihm ein spannender und vielseitiger Lesemonat. Wir haben sehr breitgefächert gelesen – von Knausgård und Bolaño über Fantasy und Satire bis hin zum historischen Roman und zur Bandbiographie. Wir haben für euch eine Übersicht über unsere Leseeindrücke zusammengestellt. Roberto Bolaño – Die wilden Detektive Der Student Juan Garciá Madero…

Emma Donoghue – Das Wunder

In ihrem neuen Roman Das Wunder entführt Emma Donoghue ihre Leser ins Irland des 19. Jahrhunderts – eine Zeit geprägt von Hunger und Elend und dem Kampf zwischen Glauben, Aberglauben und Wissenschaft. Irland, Mitte des 19. Jahrhunderts. Die elfjährige Anna O’Donnell hat angeblich seit vier Monaten keinen Bissen Nahrung mehr zu sich genommen. Menschen aus…

Garth Greenwell – Was zu dir gehört

Garth Greenwells Debütroman Was zu dir gehört über Scham, Begehren und schwules Selbstverständnis. Vielleicht eines der Bücher des Jahres? Es beginnt auf den öffentlichen Herrentoiletten des Kulturpalastes in Sofia. Hier trifft der amerikanische Lehrer und namenlose Ich-Erzähler auf Mitko, den er für Sex bezahlt. Er ist sofort fasziniert von dem jungen Bulgaren, dem ein Teil…

Irische Literatur

Irland ist eines der Länder, die gerne schnell übersehen werden. Die Leute zieht es in die schottischen Highlands oder an die englische Küste und auch bei bekannten englischsprachigen Autoren denkt man zunächst eher an amerikanische oder britische Schriftsteller. Dabei hat Irland sowohl für Reisende als auch für Literaturliebhaber einiges zu bieten. Wir möchten euch heute…

Heinrich Böll – Irisches Tagebuch

Auch nach über 60 Jahren mehr als lesenswert: Heinrich Böll nähert sich in Irisches Tagebuch Irland und seinen Bewohnern. Mittlerweile ist Heinrich Bölls Irisches Tagebuch 61 Jahre alt. Die Auflage hat die Millionengrenze überschritten. Im Jahr 1954 war der Schriftsteller zum ersten Mal auf Achill Island, einer Insel die zur Grafschaft Mayo gehört und abgesehen…

Julian Barnes – Vom Ende einer Geschichte

Julian Barnes preisgekrönter Roman Vom Ende einer Geschichte über das fragile Konstrukt der eigenen Identität und Erinnerung. Als Finn Adrian in die Klasse von Tony Webster kommt, werden die beiden Jungen schnell Freunde. Bücher, Philosophie und Sex sind die wichtigsten Themen, dabei hat Tony immer den Eindruck, dass Adrian in allem klüger ist als er…

Wakayama Bokusui – In der Ferne der Fuji wolkenlos heiter

Der Manesse Verlag hat einen Gedichtband mit Tanka des japanischen Dichters Wakayama Bokusui herausgebracht. In der Ferne der Fuji wolkenlos heiter ist eine Liebeserklärung an die Natur im Allgemeinen und den Fuji im Besonderen. Tanka werden im Gegensatz zu Haiku vermutlich den wenigsten Menschen im Westen ein Begriff sein. Haiku, die berühmten dreizeiligen Gedichte mit…

Franzobel – Das Floss der Medusa

Franzobel zeigt in seinem Roman Das Floss der Medusa, wozu der Mensch in Ausnahmesituationen fähig ist. Am achten Juli des Jahres 1816 entdeckt ein Kapitän vor der Westküste Afrikas ein etwa zwanzig Meter langes Floß. Was sich darauf befindet scheint unglaublich. Die letzten 15 Überlebenden von ehemals 147 Menschen. BuchDas Floss der MedusaFranzobelLiteraturRezensionRoman

Monatsrückblick: Unsere Bücher im Mai

Der Mai war ein spannender literarischer Monat, der nicht nur einige heiß ersehnte Bücher brachte, sondern vor allen Dingen auch drei ganz schöne Highlights – Han Kang, George Saunders und Joshua Cohen. Wir haben für euch einen Überblick zusammengestellt. BuchBuecherErzählungenLesenLiteraturLyrikMonatsrückblickRomanTanka