Zitat des Tages: Aus Haruki Murakamis „Kafka am Strand“

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„Wir alle verlieren ständig Dinge, die uns wichtig sind“, sagte er, nachdem das Klingeln aufgehört hat. „Wichtige Gelegenheiten und Möglichkeiten, oder unwiederbringliche Gefühle. Das macht das Leben aus. Aber in unserem Kopf – oder vielleicht sogar der Kopf selbst – ist ein kleines Zimmer, in dem diese Dinge als Erinnerungen aufbewahrt bleiben. Ein Zimmer wie unsere Bibliothek. Und um über unseren genauen geistigen Zustand auf dem Laufenden zu sein, müssen wir die Karteikarten in diesem Zimmer ständig ergänzen. Wir müssen reinigen, lüften und das Blumenwasser wechseln. Anders ausgedrückt, man lebt auf Ewigkeit in seiner eigenen Bibliothek.“

Haruki Murakami, „Kafka am Strand“

2 thoughts on “Zitat des Tages: Aus Haruki Murakamis „Kafka am Strand“

  1. Ich muss ja ganz ehrlich zugeben, dass ich das Buch furchtbar fand. Ich weiß, ich weiß, unpopuläre Meinung, aber es hat mich zu Tode gelangweilt und das Ende war einfach nur unbefriedigend. Und das sage ich als Liebhaberin von zähen Plots 😀

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    1. Das ist in Ordnung, ich verzeihe dir 😀
      Magst du denn generell Murakamis Bücher oder war das dein einziges von ihm?
      Ich fand es am Anfang auch echt…schwer, gerade mit dieser Inzestgeschichte aber je mehr ich nach dem Lesen drüber nachgedacht habe, desto besser fand ich es.

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