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Joost de Vries – Die Republik

Die Republik von Joost de Vries: Eine Gesellschaftssatire im akademischen Milieu, über Neid, Geltungssucht, Trauer, Hitlerwitze und mit einem ganz eigenen Humor. Der berühmte Historiker Josip Brik war bei seinen Auftritten immer bereit, die wissenschaftliche Genauigkeit für eine bessere Inszenierung zu vernachlässigen. Sein Spezialgebiet ist die filmische Darstellung Hitlers. Als er aus dem Fenster eines…

Alejandro Zambra – Bonsai

Auf nur 90 Seiten schreibt der chilenische Autor Alejandro Zambra in seinem Debütroman Bonsai über die Liebe und die Literatur. Das Buch ist bereits 2006 im Original erschienen, wurde allerdings erst 2015 von Susanne Lange herausragend übersetzt. Am Ende stirbt sie, und er bleibt allein, doch allein war er schon mehrere Jahre vor ihrem Tod,…

Jón Kalman Stefánsson – Fische haben keine Beine

In seinem Roman Fische haben keine Beine zeigt sich der isländische Schriftsteller Jón Kalman Stefánsson von seiner besten Seite. Er erzählt bildreich und poetisch über die Bedeutung von Familie, Freundschaft und Liebe. An einem Dienstag verlässt der Verleger und Schriftsteller Ari seine Frau und Kinder ohne jede Vorankündigung. Er findet für kurze Zeit Unterkunft in…

Sylvain Neuvel – Giants. Zorn der Götter.

Sylvain Neuvels zweiter Giants-Teil, Zorn der Götter, ist, wenn überhaupt möglich, noch temporeicher und handlungsstärker als sein Vorgänger. Mit gewohntem Sarkasmus und kreativer Erzählweise lässt er seine Leser nur so durch die Ereignisse der drohenden Apokalypse rasen. Neun Jahre nachdem Dr. Rose Franklin und ihre Crew den Roboter Themis erforschten, taucht plötzlich ein zweites, noch…

Philipp Winkler – Hool

Literarische Außenseiter In seinem Debütroman „Hool“ erforscht Philipp Winkler die Hannoveraner Hooligan-Szene Hool ist der Debütroman des Autoren Philipp Winkler, der es bereits vor der Veröffentlichung auf die Longlist des Deutschen Buchpreises schaffte und später auch noch auf der Shortlist zu finden war. Winkler erzählt von Menschen, die in der Literatur bislang eher wenig Beachtung…

Lena Dunham – Not that kind of Girl

  Sex and the City meets Joan Didion – so habe ich mir Lena Dunhams Bestseller Not that kind of Girl vorgestellt. Leider verliert sich Dunham zwischendurch in nichtssagenden Teenie-Tagebucheinträgen, statt ihr Potenzial und ihre Reichweite vernünftig zu nutzen. Lena Dunham ist Kreativer Kopf und Schauspielerin der TV-Serie Girls, außerdem Drehbuchautorin, Regisseurin und Produzentin. 2014…

Philip K. Dick – Blade Runner

Eine düstere Zukunft: In Blade Runner entwirft Philip K. Dick eine beängstigende Vision vom Leben auf der Erde und beschäftigt sich mit Fragen der menschlichen Identität. Ein zeitloser Science-Fiction-Klassiker. Die Welt in der Zukunft: Nach einem Atomkrieg ist die Erde kaum noch bewohnbar. Viele Menschen sind auf den Mars ausgewandert. Auf ihrer Reise zum Mars…

J. R. R. Tolkien – Beren und Lúthien

Vermutlich ein letztes Mal kehrt Christopher Tolkien in die Welt seines Vaters J. R. R. Tolkien zurück. Beren und Lúthien erzählt von einer unsterblichen Liebe und zeigt die ganze Tiefe und Komplexität der von Tolkien geschaffenen Mythologie. Die Liebe von Beren und Lúthien wird von einem traurigen Schicksal überschattet. Sie ist eine unsterbliche Elbenprinzessin, er…

Martin Suter – Elefant

Martin Suter ist zurück. Mit seinem neuen Roman Elefant begibt er sich auf ungewohntes Terrain – die Genmanipulation. Er hat eine temporeiche Geschichte über Moral und Profitgier, über zwischenmenschliche Beziehungen und den Zusammenhalt für eine gute Sache geschaffen. Ein Kinderspielzeug. Ein Elefäntchen, rosarot, wie ein Marzipanschweinchen, aber intensiver. Und es leuchtete wie ein rosarotes Glühwürmchen.…