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Joost de Vries – Die Republik

Die Republik von Joost de Vries: Eine Gesellschaftssatire im akademischen Milieu, über Neid, Geltungssucht, Trauer, Hitlerwitze und mit einem ganz eigenen Humor. Der berühmte Historiker Josip Brik war bei seinen Auftritten immer bereit, die wissenschaftliche Genauigkeit für eine bessere Inszenierung zu vernachlässigen. Sein Spezialgebiet ist die filmische Darstellung Hitlers. Als er aus dem Fenster eines…

Jón Kalman Stefánsson – Fische haben keine Beine

In seinem Roman Fische haben keine Beine zeigt sich der isländische Schriftsteller Jón Kalman Stefánsson von seiner besten Seite. Er erzählt bildreich und poetisch über die Bedeutung von Familie, Freundschaft und Liebe. An einem Dienstag verlässt der Verleger und Schriftsteller Ari seine Frau und Kinder ohne jede Vorankündigung. Er findet für kurze Zeit Unterkunft in…

Sylvain Neuvel – Giants. Zorn der Götter.

Sylvain Neuvels zweiter Giants-Teil, Zorn der Götter, ist, wenn überhaupt möglich, noch temporeicher und handlungsstärker als sein Vorgänger. Mit gewohntem Sarkasmus und kreativer Erzählweise lässt er seine Leser nur so durch die Ereignisse der drohenden Apokalypse rasen. Neun Jahre nachdem Dr. Rose Franklin und ihre Crew den Roboter Themis erforschten, taucht plötzlich ein zweites, noch…

Hendrik Otremba – Über uns der Schaum

In seinem Debütroman Über uns der Schaum versucht sich Hendrik Otremba an einer Genremischung und hat dabei einige gute Ideen. Das Buch scheitert aber an einem fragwürdigen Frauenbild, wenig sprachlicher Abwechslung und Logikfehlern. Der drogenabhängige Detektiv Joseph Weynberg erhält von einem Mafiosi den Auftrag, eine Frau, Maude Anandin, zu finden. Maude ist das Ebenbild von…

Philip K. Dick – Blade Runner

Eine düstere Zukunft: In Blade Runner entwirft Philip K. Dick eine beängstigende Vision vom Leben auf der Erde und beschäftigt sich mit Fragen der menschlichen Identität. Ein zeitloser Science-Fiction-Klassiker. Die Welt in der Zukunft: Nach einem Atomkrieg ist die Erde kaum noch bewohnbar. Viele Menschen sind auf den Mars ausgewandert. Auf ihrer Reise zum Mars…

Thomas Pynchon – Bleeding Edge

Mit Bleeding Edge legt Thoma Pynchon einen New York-Roman vor, der sich mit dem Platzen der Dotcom-Blase und 9/11 auseinandersetzt. Manhattan kurz vor und kurz nach 9/11. Nachdem die Dotcom-Blase geplatzt ist, entwickeln einige Programme ein Eigenleben im Internet. Eines davon trägt den Namen DeepArcher. Dahinter verbirgt sich eine verbesserte Version von Second Life, nur…

Larry Brown – Fay

Der Südstaaten-Roman Fay ist das erste Buch des im Jahr 2004 verstorbenen Autors Larry Brown, das ins Deutsche übersetzt wurde. Ein Buch voller Alkohol und Gewalt, aber auch Hoffnung und Liebe. Als sie siebzehn Jahre alt ist, beschließt Fay Jones das Hinterland von Mississippi zu verlassen. Statt weiter in der kleinen Hütte im Wald mit…

Philip Roth – Amerikanisches Idyll

In Amerikanisches Idyll erzählt Philip Roth die Geschichte eines zerstörten Lebens Seymour Levov, von allen nur „der Schwede“ genannt, wächst während den Nachkriegsjahren in der jüdischen Gemeinde von Newark auf. An der Highschool ist er ein gefeierter Sportler. Er heiratet eine ehemalige Schönheitskönigin, übernimmt die erfolgreich laufende Handschuhfabrik seines Vaters und zieht nach Old Rimrock,…

Heinrich Böll – Die verlorene Ehre der Katharina Blum

Die Macht der Boulevard-Presse Katharina Blum ist eine junge hübsche Frau, die als Haushälterin arbeitet. Von ihrem Lohn kann sie sich eine Eigentumswohnung und einen Volkswagen leisten. Ihr Wesen ist heiter-bescheiden und da sie Zudringlichkeiten von Männern ablehnt, wird sie auch als „Nonne“ bezeichnet. Widererwarten verliebt sie sich spontan in einen Mann, der allerdings polizeilich…